Volleyball-News

Beach-EM: Bergmann/Harms starten mit einer Niederlage

Volleyball Magazin - Mo, 07/16/2018 - 19:08

Die Europameisterschaften der Beachvolleyballer in den Niederlanden haben für die Teams des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) mit einer Niederlage begonnen: Philipp-Arne Bergmann und Yannick Harms (Rattenfänger Beach-Team TC Hameln) unterlagen den stark eingeschätzten Letten Smedins/Samoilovs auf dem Center Court im Zuiderpark in Den Haag mit 1:2 (13:21, 21:11, 12:15). Das Nationalduo begann äußerst nervös und fehlerbehaftet, kam nach einem ganz schwachen ersten Satz immer besser ins Spiel, um dann im dritten Durchgang wieder zu viele Möglichkeiten auszulassen. „Das ist unsere erste gemeinsame Europameisterschaft“, sagte Bergmann, „da mussten wir erstmal reinkommen.“ Der Blockspieler bezeichnete die Niederlage als „ärgerlich, weil wir genügend Chancen hatten, das Spiel für uns zu entscheiden.“

Während der DVV im Frauenturnier mit vier Duos vertreten ist, sind Bergmann/Harms bei den Männern das einzige deutsche Team. Das liegt zum einen daran, dass die Olympiateilnehmer Markus Böckermann und Lars Flüggen verletzt absagen mussten, zum anderen aber auch daran, dass die deutschen Männer nicht mehr zur gehobenen internationalen Spitze gehören.

Dagegen sieht es bei den Frauen wesentlich rosiger aus: Wenn das Turnier morgen startet, schickt der DVV gleich vier Teams ins Rennen, die alle für eine Medaille infrage kommen.

Schade, da war mehr drin: Philipp-Arne Bergmann (rechts) und Yannick Harms starteten mit einer Niederlage in die EM
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U-20-EM: Zweiter Vorrundensieg für DVV-Team

Volleyball Magazin - Mo, 07/16/2018 - 10:49

Nur einen Tag nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Portugal (3:0) hat die U20-Nationalmannschaft den nächsten EM-Sieg folgen lassen und Tschechien in fünf Sätzen mit 3:2 (25-23, 21-25, 19-25, 25-16, 15-9) nieder gerungen. Bester Scorer wurde Linus Weber mit 30 Zählern und einer starken Angriffsquote von 59 Prozent. Nächste Hürde im Kampf um das Halbfinale ist am Montag Weißrussland (16.30 Uhr). Eine Live-Übertragung gibt es nicht und ist erst ab dem Halbfinale vorgesehen.

Stimmen zum Spiel
Bundestrainer Johan Verstappen: „Es war eine sehr gute Teamleistung. Beide Teams haben auf einem hohen Level agiert. Wir sind sehr gut zurückgekommen und haben Moral bewiesen.”

Kapitän Eric Burggräf: „Wir wussten, dass Tschechien sehr stark ist und sind zu Beginn nicht richtig in das Match gekommen. Wir hatten Probleme in der Annahme und haben daher nicht unsere beste Leistung gezeigt.”

In der Tabelle steht das deutsche Team nach zwei Siegen und sechs Punkten auf dem ersten Platz. Für das Halbfinale qualifizieren sich der Gruppensieger und der -zweite.

Hier geht's zu den EM-Ergebnissen

Konzentriert in Aktion: Deutschlands Zuspieler Eric Burggräf. Foto: CEV
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U 19-Beach-WM: Pfretzschner/John auf Rang zwei

Volleyball Magazin - Mo, 07/16/2018 - 10:35

Lukas Pfretzschner und Filip John haben ihr persönliches Sommermärchen mit Silber bei der U19 Beach-Weltmeisterschaft in Nanjing (China) beendet. Im Finale musste sich das DVV-Duo den U20-Europameistern Shekunov/Veretiu aus Russland mit 0:2 (19-21, 18-21) geschlagen geben. Mit Silber streichen sie dennoch einen der größten Erfolge im deutschen Nachwuchsbereich in den letzten Jahren ein.

Bundestrainer Elmar Harbrecht sagte im Anschluss: „Natürlich ist man enttäuscht, weil es nicht ganz gereicht hat, zumal wir die Russen in der Gruppenphase noch geschlagen haben. Aber in dem Fall haben sie einfach gut gespielt und wir haben nicht alle unsere Break-Chancen nicht genutzt.”

Sportdirektor Niclas Hildebrand sagte zur großartigen Leistung: „Ich freue mich über den großartigen Erfolg der Jungs und des gesamten Teams bei der WM. Nach den bisher nicht befriedigenden Ergebnissen bei der U-20 EM und dem Qualifikationsturnier der Youth Olympic Games in den letzten Wochen, haben Filip und Lukas gezeigt, dass sie in der Lage sind, Spitzenleistungen abzurufen und dies über ein gesamtes Turnier zu zeigen.”

Das zweite deutsche männliche Team (Rudy Schneider und Simon Pfretzschner) landete auf Rang neun. Bei den Mädchen beendeten Lea-Sophie Kunst und Anna-Lena Grüne die WM ebenfalls als Neuntplatzierte.

 

Medaillengewinner der U 19-WM, links die Deutschen Pfretzschner/John. Foto: FIVB
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Laboureur/Sude fühlen sich wohl in den Schweizer Bergen

Volleyball Magazin - Mo, 07/16/2018 - 10:28

Die Höhenluft im Nobelkurort Gstaad scheint ihnen zu behagen. Auf über 1000 Metern über dem Meer in den Schweizer Bergen laufen Chantal Laboureur und Julia Sude regelmäßig zur Höchstform auf. Nach ihrem Triumph im Vorjahr, musste sich das deutsche Top-Team diesmal beim Swatch Major Gstaad nur den Kanadierinnen Sarah Pavan/Melissa Humana-Parades beugen.  

Und das in einem Endspiel, das alles bot, was Beachvolleyball so attraktiv macht. Packende Ballwechsel, unglaubliche Spannung, sensationelle Action, die letztlich die kanadischen Weltranglisten-Führenden nur denkbar knapp im Vorteil sah. Nach 56 Minuten und einem Matchball bei 15:14 im dritten Satz, mussten sich Laboureur/Sude 17:21, 21:12, 15:17 geschlagen geben. Als Trost gab es für die Titelverteidigerinnen Silbermedaillen, 1080 Weltranglistenpunkte und 32.000 Dollar Preisgeld.

Julia Sude und Chantal Laboureur freuen sich über Silber in Gstaad. Foto: FIVB
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Dritter Titel für Mersmann/Tillmann bei der Techniker Tour

Volleyball Magazin - Mo, 07/16/2018 - 10:20

Zum Finaltag der Techniker Beach Tour in Kühlungsborn zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein strömten die Zuschauer an den Bootshafen und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse in der comdirect bank Arena. An den insgesamt drei Turniertagen besuchten rund 37.000 Zuschauer das erste Strandevent der deutschen Tour und erlebten spektakuläre Ballwechsel.

Bereits zum dritten Mal in der aktuellen Saison strahlten Teresa Mersmann und Cinja Tillmann (USC Münster) bei der Siegerehrung um die Wette. Nach ihren Titeln in Münster und Nürnberg gewannen sie die Goldmedaille an der Ostsee ohne Satzverlust. Im Finale zeigten die Topgesetzten eine konzentrierte Leistung und setzten sich gegen Sabrina Karnbaum/Natascha Niemczyk (TSV Sonthofen) mit 21:15 und 21:13 durch. „Das war ein sehr intensives Endspiel mit vielen langen Ballwechseln. Wir hatten in den entscheidenden Szenen häufiger das Glück auf unserer Seite“, sagte Cinja Tillmann. „Man will sich natürlich selbst keinen Druck machen, aber nach diesem dritten Titel müssen wir unsere Favoritenrolle auf der Tour annehmen“, ergänzte Teresa Mersmann.

Im kleinen Finale standen sich Kira Walkenhorst/Lena Overländer (Hamburger SV/TV Gladbeck) und die Drittplatzierten der Techniker Beach Tour Nürnberg, Anna Behlen/Sarah Schneider (SV Lohhof), gegenüber. Beim ersten Strandevent der größten nationalen Beach-Volleyballserie Europas 2018 knüpften Behlen/Schneider an ihren jüngsten Erfolg an und gewannen auch an der Ostsee die Bronzemedaille.

Bei den Männern konnten sich die topgesetzten Paul Becker und Jonas Schröder (Deutsche Energie Beachteam/United Volleys) durchsetzen und sicherten sich ihren zweiten Titel der aktuellen Saison. Damit erreichte das Duo im fünften Turnier der Techniker Beach Tour die fünfte Podiumsplatzierung. Erfolgreicher war in der aktuellen Saison bisher kein anderes Männerteam.

Mit dem Finalsieg gegen Alexander Walkenhorst/Sven Winter (DJK TuSA 06 Düsseldorf) gelang den Abwehrspezialisten Becker/Schröder die Revanche für das verlorene Halbfinale in Nürnberg. Die Finalprotagonisten boten den Zuschauern in der bis auf den letzten Platz gefüllten comdirect bank Arena ein spektakuläres Match auf Augenhöhe. Nachdem Walkenhorst/Winter den ersten Satz denkbar knapp mit 21:19 für sich entscheiden konnten, gingen der zweite Satz sowie der  Tie-Break mit 21:17 bzw. 15:12 an Becker/Schröder.

In ihrem ersten gemeinsamen Turnier erspielten sich Robin Sowa und Daniel Wernitz (VCO Berlin/DJK TuSA 06 Düsseldorf) direkt einen Medaillenplatz. Nachdem sich das Interimsduo im Halbfinale noch Becker/Schröder geschlagen geben musste, setzten sich Sowa/Wernitz im kleinen Finale mit 2:1 (24:22, 19:21, 15:7) gegen Felix Glücklederer/Niklas Rudolf (Strandathleten-BeachL e.V.) durch und sicherten sich den Bronzerang in Kühlungsborn. 

Für die schnellsten Aufschläge der Finalspiele wurden bei der Siegerehrung Cinja Tillmann mit 81 km/h und Sven Winter mit 96 km/h ausgezeichnet und von der comdirect bank mit jeweils 500 Euro prämiert.

Von der Ostsee geht es für den nächsten Tourstopp weiter an die Nordsee. Vom 20. bis zum 22. Juli ist die Techniker Beach Tour in St. Peter-Ording zu Gast.

Alle Informationen zum Tourstopp in Kühlungsborn und der gesamten Serie finden Beach-Volleyballfans unter www.die-techniker-beach-tour.de.

Strahlende Sieger in Kühlungsborn. Foto: Hoch Zwei/Thomas Victor
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Start der Beach-EM in den Niederlanden mit fünf deutschen Duos

Volleyball Magazin - Mo, 07/16/2018 - 09:59

Von Montag bis Sonntag finden in den Niederlanden erstmals in vier Städten (Apeldoorn, Den Haag, Rotterdam sowie Utrecht) die Beach-Europameisterschaften statt, bei der jeweils 32 Frauen- und Männer-Teams um den Titel kämpfen. Bei den Frauen sind vier deutsche Duos dabei, bei den Männer nur eins.

Zeitraum & Ort: Die Europameisterschaft startete genau genommen schon am Sonntag (15. Juli) mit einem Eröffnungsspiel zwischen Boehlé/van de Velde aus den Niederlanden und den Italienern Caminati/Rossi in Apeldoorn. Am Montag (16. Juli) folgt dann das restliche Feld der Männer, bevor das Turnier am Dienstag für die Frauen beginnt.

Der Zeitplan der Frauen ist deutlich straffer. Diese spielen Dienstag (17. Juli) und Mittwoch (18. Juli) die Vorrunde aus, es folgen die erste K.o.-Runde sowie die Achtelfinals am Donnerstag (19. Juli), die Viertelfinals am Freitag (20. Juli) und die Halbfinals und Finalspiele am Samstag (21. Juli).

Bei den Männern erstreckt sich die Gruppenphase dagegen von Montag bis Donnerstag (16. bis 19. Juli). Anschließend werden am Freitag und Samstag (20. bis 21. Juli) die Achtel- und Viertelfinals ausgespielt, bevor die Halbfinals und Finalspiele am Sonntag (22. Juli) anstehen.

Modus: Insgesamt nehmen jeweils 32 Frauen- und Männer-Teams teil. Die Vorrunde wird in acht Gruppen á vier Duos gespielt (Jeder gegen Jeden). Die Gruppensieger ziehen direkt ins Achtelfinale ein, die Gruppenzweiten und -dritten spielen noch eine Zwischenrunde und ermitteln die Gegner der Poolsieger. Anschließend geht es über das Viertelfinale bis zu den Finalspielen in gewohnter Manier weiter.

Deutsche Teams: Deutschland startet lediglich mit fünf Teams. Bei den Männern ist aus den ursprünglich zwei qualifizierten Teams nach dem Karriereende von Markus Böckermann – und der damit einhergehenden Änderungen – nur eins am Start.

Frauen: Chantal Laboureur/Julia Sude, Victoria Bieneck/Isabel Schneider, Margareta Kozuch/Karla Borger, Kim Behrens/Sandra Ittlinger

Männer: Philipp-Arne Bergmann/Yannick Harms

Livestream: SPORT1 hat sich die Rechte für die Europameisterschaft gesichert und überträgt ab Freitag (20. Juli). Zur TV-Übersicht geht es an dieser Stelle (HIER KLICKEN).

Damit Fans nichts verpassen, können sie der EM auch auf dem Liveblog unter www.volleyball-verband.de sowie den digitalen Medien des DVV auf Facebook | Twitter | Instagram folgen.

Deutsche Erfolge: Deutschland ist die erfolgreichste Beach-Nation in Europa und hat seit der ersten Ausgabe 22 Medaillen (8 Gold, 6 Silber, 8 Bronze) bei den Frauen und 12 Medaillen (5 Gold, 4 Silber, 3 Bronze) bei den Männern eingesammelt. Ganz vorne dabei ist Laura Ludwig (9 EM-Medaillen), die 2008, 2010, 2015 und 2016 Europameister wurde, in diesem Jahr aufgrund ihrer Baby-Pause aber nicht startet.

Für Deutschland könnte es bei den Frauen dennoch der vierte EM-Triumph in Folge werden. 2015 sowie 2016 gewannen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst die EM, 2017 schnappten sich Nadja Glenzke/Julia Großner den Titel. Überhaupt gingen bei den letzten beiden EM-Turnieren vier der insgesamt sechs Medaillen an die deutschen Frauen-Teams.

Ganz so glanzvoll sieht es bei den deutschen Männern nicht aus. 2012 gewannen Julius Brink/Jonas Reckermann EM-Gold. Es war gleichzeitig die letzte EM-Medaille für ein deutsches Männer-Team.

Die Vorrundentermine der Deutschen:
Apeldorn: Chantal Laboureur/Julia Sude (Nummer eins der Setzliste)
Di, 17. Juli, 13.00 Uhr: Laboureur/Sude vs. Menegatti/Giombini (ITA)
Di, 17. Juli, 20.30 Uhr: Laboureur/Sude vs. Liliana/Elsa (ESP)
Mi, 18. Juli, 14.00 Uhr: Laboureur/Sude vs. Kolosinska/Kociolek (POL)

Utrecht: Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Nummer vier der Setzliste)
Di, 17. Juli, 17.30 Uhr: Bieneck/Schneider vs. van Gestel/Wesselink (NED)
Mi, 18. Juli, 13.00 Uhr: Bieneck/Schneider vs. Kravcenoka/Graudina (LAT)
Mi, 18. Juli, 18.30 Uhr: Bieneck/Schneider vs. Lahti/Parkkinen (FIN)

Rotterdam: Karla Borger/Margareta Kozuch (Nummer sieben der Setzliste)
Di, 17. Juli, 12.00 Uhr: Borger/Kozuch vs. Behrens/Ittlinger
Di, 17. Juli, 18.30 Uhr: Borger/Kozuch vs. Ukolova/Birlova (RUS)
Mi, 18. Juli, 15.00 Uhr: Borger/Kozuch vs. Ulveseth/Lunde (NOR)

Rotterdam: Kim Behrens/Sandra Ittlinger (Nummer zehn der Setzliste)
Di, 17. Juli, 12.00 Uhr: Behrens/Ittlinger vs. Borger/Kozuch
Di, 17. Juli, 17.30 Uhr: Behrens/Ittlinger vs. Ulveseth/Lunde (NOR)
Mi, 18. Juli, 14.00 Uhr: Behrens/Ittlinger vs. Ukolova/Birlova (RUS

Den Haag: Philipp-Arne Bergmann/Yannick Harms (Nummer 26 der Setzliste)
Mo, 16. Juli, 17.30 Uhr: Bergmann/Harms vs. Smedins/Samoilovs (LAT)
Di, 17. Juli, 17.30 Uhr: Bergmann/Harms vs. Fijalek/Bryl (POL)
Do, 19. Juli, 12.00 Uhr: Bergmann/Harms vs. Rumsevicius/Kazdailis (LTU)

Diese Trophäe wartet auf den Sieger der Beach-EM in den Niederlanden. Foto: CEV
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Weltmeister der Studierenden: David John und Eric Stadie

Volleyball Magazin - Sa, 07/14/2018 - 14:23

Das deutsche Duo Dan John (Tübingen) und Eric Stadie (Berlin) ist Studierenden-Weltmeister im Beachvolleyball. Am Freitagnachmittag besiegten John/Stadie im Finale der 9. FISU Studierenden-Weltmeisterschaft (WUBC) die Kieler Bennet und David Poniewaz mit 2:0 (21:17, 21:19).

Eine Stunde zuvor holten die Zwillingsschwestern Megan und Nicole McNamara aus Kanada den Weltmeistertitel der Damen. Im Finale schlugen sie die Spanierinnen Paula Soria und Belén Carro in drei Sätzen (21:14, 18:21, 15:10).

Vor rund 1.500 Zuschauern auf dem Center Court der Beachvolleyball-Anlage der Technischen Universität München (TUM) im Olympiapark nutzten John/Stadie die Fehler der favorisierten Poniewaz-Zwillinge aus. Im ersten Satz kämpften sie sich nach starkem Auftakt der Kieler Brüder zurück und übernahmen Mitte des Satzes die Führung (10:7), die sie nicht mehr hergaben. Im zweiten Satz lagen die Nerven bei Bennet Poniewaz blank, der sich wegen Meckerns eine Rote Karte einfing. Das bescherte John/Stadie einen weiteren Punkt zum 13:11. Der Weg zum zweiten Satzerfolg für Dan John und Eric Stadie war damit bereitet (21:19).

Bei den Frauen waren Megan und Nicole McNamara aus Kanada im ersten Satz klar überlegen. Im zweiten Satz präsentierten sich die spanischen Gegnerinnen Soria und Carro dann besser. Den Satz auf Augenhöhe entschieden sie für sich. Am Ende reduzierten die McNamara-Schwestern ihre individuellen Fehler und siegten verdient im dritten Satz 15:10.

Die WUBC war Teil der Feier zum 150-jährigen Bestehen der Technischen Universität München. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch den Zentralen Hochschulsport München (ZHS) und den Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh).

Weltmeister: David John und Eric Stadie. Foto: Andre Groeschel
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Beach: Deutsche Tour wieder im Free-TV

Volleyball Magazin - Fr, 07/13/2018 - 12:21

Die Techniker Beach Tour ist zurück im Free-TV: Ab Sonntag (15. Juli) und bis zu den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand (30. August bis 2. September) werden alle Finalspiele der Frauen und Männer live im Free-TV auf ProSieben MAXX übertragen. Es ist das erste Mal seit 2005, dass Europas größte Beach-Serie wieder einen festen Platz im Free-TV hat.

Bereits ab Freitag (13. Juli) können alle Fans die Spiele der Qualifikation im Player von Sportdeutschland.TV verfolgen. Ab den Viertelfinalspielen steigt ran.de in die Live-Übertragung ein.

Die Finalspiele werden Sonntag live im Free-TV von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr auf ProSieben MAXX übertragen. Es ist die erste von fünf Live-Sendungen mit ProSieben MAXX-Moderatorin Funda Vanroy, Reporter Max Zielke, Kommentator Dirk Berscheidt und Olympiasieger Julius Brink als Experte.

Alle Informationen zum Tourstopp in Kühlungsborn und der gesamten Serie finden Beach-Fans unter www.die-techniker-beach-tour.de.

Übersicht Live-Übertragungen
Freitag: www.volleyball-verband.de & www.ran.de/beachvolleyball
Samstag: www.volleyball-verband.de & www.ran.de/beachvolleyball
Sonntag: www.volleyball-verband.de & www.ran.de/beachvolleyball & FREE-TV ProSieben MAXX

Olympiasieger Julius Brink im Gespräch mit Olympiasiegerin Kira Walkenhorst und deren Partnerin Leonie Kötzing. Foto: HochZwei/Malte Christians
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U 20-EM: DVV-Team startet gut vorbereitet

Volleyball Magazin - Fr, 07/13/2018 - 12:11

Am Samstag beginnt für die U20-Nationalmannschaft die Europameisterschaft in den Niederlanden und Belgien. Die letzten Infos vor dem Start und alles Wissenswerte gibt es an dieser Stelle.

Zeitraum & Orte: 14. bis 22. Juli in Ede (Niederlande, Pool I) und Kortrijk (Belgien, Pool II). Alle K.o.-Spiele finden in Den Haag statt.

Modus: Insgesamt nehmen zwölf Teams an der EM teil. Diese werden in zwei Gruppen á sechs Mannschaften aufgeteilt. Die Gruppensieger sowie die Gruppenzweiten ziehen in das Halbfinale ein und ermitteln den späteren Europameister. Dei Dritt- und Viertplatzierten in jedem Pool spielen über Kreuz in zwei Halbfinal- und anschließenden Finalspielen die Endplatzierungen von fünf bis acht aus. Die Gruppenvorletzten und Gruppenletzten scheiden nach der Vorrunde aus.

Die EM ist gleichzeitig die erste Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2019. Die Finalisten der EM erhalten ein WM-Ticket. Fünf weitere Spots werden über die Weltrangliste (inkl. EM-Ergebnis) besetzt.

Gegner: Die deutsche Auswahl trifft in der Vorrunde in Pool I auf Finnland, Gastgeber Niederlande, Portugal, Tschechien und Weißrussland. In Pool II spielen Belgien, Italien, Polen, Russland und Türkei gegeneinander.

Spielplan & Streams:
LAOLA1.TV überträgt ab dem Halbfinale live. In der Vorrunde besteht nur die Chance, die U20 im Spiel gegen den Gastgeber im Stream zu sehen.

Das sagt Bundestrainer Johan Verstappen: „Wir hatten eine gute Vorbereitung, sind seit dem 23. Juni unterwegs und haben gegen verschiedene Nationen getestet. Alle Spieler sind gesund und fit. Wir wissen, dass wir stark sind und wollen so weit wie möglich kommen und unser Maximum erreichen. Natürlich ist es eine EM und alle Teams, die hier sind, haben ihre Qualitäten.”

Social Media: Neben den DVV-Kanälen können alle Fans die Reise der U20 auch auf deren Instagram-Kanal verfolgen. Der offizielle Hashtag für die Europameisterschaft ist #EuroVolleyU20M.

Weg zur Europameisterschaft: Für Deutschland führte der Weg zur EM über Rumänien. Dort spielte man in Ploiesti eine starke Qualifikation und löste nach drei Siegen ohne Satzverlust gegen Österreich, Schweden und Rumänien als Gruppensieger das EM-Ticket.

Der deutsche Kader: Ivan Batanov, Anton Brehme, Eric Burggräf, Anton Frank, Julian Hoyer, Lorenz Karlitzek, Louis Kunstmann, Julian Meissner, Erik Röhrs, Jan Röling, Jonas Sagstetter, Linus Weber

Die U 20 will sich bei der EM beweisen. Foto: CEV
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Beach-Studenten-WM: Zwei deutsche Teams im Männer-Finale

Volleyball Magazin - Fr, 07/13/2018 - 12:03

Bei der 9. FISU Studierenden-Weltmeisterschaft der Beachvolleyball in München (WUBC) haben mit Dan John/Eric Stadie sowie Bennet Poniewaz/David Poniewaz zwei deutsche Männer-Teams das Finale erreicht und spielen am Freitag ab 16.00 Uhr um Gold. Übertragen wird das Finale live auf www.wucbeachvolley2018.com.

ZUM LIVESTREAM

Den ersten Schritt ins Finale machten Dan John/Eric Stadie. Das Duo besiegte in einem packenden Halbfinale die Österreicher Friedl/Trummer mit 2:1 (21-15, 17-21, 15-10). Es folgte eine Machtdemonstration der an Nummer eins gesetzten Poniewaz-Zwillinge, die den Schweizern Breer/Haussener keine Chance ließen und mit 2:0 (21-17, 21-13) gewannen.

Im Frauen-Feld waren ebenfalls zwei deutsche Teams am Start. Als bestes Duo kamen Julika Hoffmann/Lisa-Sophie Kotzan auf den 18. Platz. Leonie Klinke/Leonie Körtzinger beendeten das Turnier auf dem 24. Platz.

Alle Infos zur Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball gibt es auf der Website: www.wucbeachvolley2018.de sowie auf Facebook und Instagram @wucbeachvolley2018.

Die Poniewaz-Brüder stehen in München im Finale der Studenten-WM. Foto: Andre Goerschel
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Beach: Markus Böckermann beendet seine Karriere

Volleyball Magazin - Do, 07/12/2018 - 10:28

Nationalspieler Markus Böckermann wird Ende des Jahres seine Profikarriere als Beachvolleyballer beenden. Dies teilte der 32-jährige seinem Teampartner Lars Flüggen sowie dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV), dem Hamburger Sport-Verein und der Öffentlichkeit mit. Mit Mischa Urbatzka (2013) und Lars Flüggen (2016) gewann Böckermann die Deutsche Meisterschaft und holte mehrere Siege auf der nationalen und internationalen Tour. Sein größter sportlicher Erfolg war die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

Böckermann sagt zu seiner Entscheidung: „Seit über 13 Jahren bestimmt Beach-Volleyball mein Leben und ich habe diese Sportart immer mit Leidenschaft, Ehrgeiz und Spaß ausgeführt. Durch die Hochzeit mit meiner Frau Juliane und die Geburt unseres gemeinsamen Sohnes vor fast einem Jahr ist mein privates Leben noch weiter in den Vordergrund gerückt, sodass ich den Alltag als Profisportler nicht mehr zu hundert Prozent ausführen möchte. In Zukunft will ich nicht nur mehr Zeit mit meiner Familie verbringen, sondern auch beruflich als Wirtschaftsingenieur neue Wege gehen. Ich danke allen, die mich auf dieser langen und intensiven Reise unterstützt haben, ob im privaten oder sportlichen Umfeld. Ohne diesen Rückhalt hätte ich meine sportlichen Erfolge, auf die ich sehr stolz bin, nicht erreichen können.“

Niclas Hildebrand, Sportdirektor Beach-Volleyball im DVV, erklärte: „Ich bedanke mich bei Markus für seinen Einsatz. Er hat alle Höhen und Tiefen als Sportler mitgemacht, seine Leidenschaft und Liebe zum Sport aber nie verloren. Davor habe ich großen Respekt. Er kann mit viel Stolz auf eine großartige Karriere zurückblicken, in der er sich mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro einen Lebenstraum erfüllen konnte.“

Lars Flüggen ergänzt: „Ich habe in den vergangenen dreieinhalb Jahren mit Markus fast alles erlebt, was im Sport überhaupt möglich ist. Als krasse Außenseiter haben wir uns für die Olympischen Spiele qualifiziert, sind deutscher Meister geworden, mussten aber auch mit vielen Rückschlägen und Verletzungen umgehen. Das hat uns zusammengeschweißt. Markus ist in den vergangenen Jahren zu einem sehr guten Freund geworden und ich wünsche ihm für die Zeit nach der Karriere nur das Beste, vor allem schöne Momente mit seiner Familie.“

Flüggen wird nach der Genesung von seiner Fingerverletzung an der Seite von Nils Ehlers auflaufen. Böckermann (ein neuer Partner steht aktuell noch nicht fest) will weiterhin auf der deutschen Tour aufaufen.

Im Hinblick auf die am 1. September beginnende Olympiaqualifikation für Tokio 2020 stellt sich der DVV damit neu auf und schickt bei den Männern die Nationalteams Nils Ehlers/Lars Flüggen, Julius Thole/Clemens Wickler sowie Philipp-Arne Bergmann/Yannick Harms ins Rennen.

Macht Schluss: Markus Böckermann
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Beach: Die deutsche Tour hält in Kühlungsborn

Volleyball Magazin - Mi, 07/11/2018 - 11:03

Der fünfte Stopp der deutschen Beachtour, am Bootshafen in Kühlungsborn entstehen ein Center Court mit 1500 Plätzen und drei weitere Spielfelder. Ab Freitag, 13. Juli, spielen zwölf Frauen- und Männerteams in der Qualifikation um jeweils vier freie Hauptfeldplätze. Gute Chancen rechnen sich die höchstgesetzten des Qualifikationsfeldes aus. Dazu zählen bei den Frauen unter anderem Melanie Höppner/Julia Laggner (Hauptstadt Beacher) und Caroline Eggert/Anne Matthes (TSV Herrsching / TSV Frohsinn Seifersdorf) sowie bei den Männer Felix Glücklederer/Niklas Rudolf (Strandathleten-BeachLeipzig) und Armin Dollinger/Simon Kulzer (ASV Dachau). Letztere reisen nach ihrem frühzeitigen Aus in der Qualifikation für das Major in Gstaad aus den Schweizer Bergen an den Ostseestrand.

Mit jeweils 16 Teams beginnen am Samstagmorgen dann die Hauptfeldspiele. Die Athleten müssen sich im tiefsten Sand der ranghöchsten nationalen Beachserie beweisen, um wichtige Ranglistenpunkte für die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand zu sammeln.

Wer die Spiele nicht live vor Ort besuchen kann, wird im Internet bestens versorgt: Egal ob Computer, Tablet oder Smartphone – der Livescore liefert jeden Punkt in Sekundenschnelle von allen drei Courts und im Livestream werden alle Spiele vom Center Court auf Die-Techniker-Beach-Tour.de und Sportdeutschland.tv übertragen. Ab den Viertelfinalspielen steigt ran.de in die Live-Übertragung ein. Die Finalspiele werden im Free-TV von zwölf Uhr bis 14:30 Uhr auf ProSieben MAXX übertragen. Es ist die erste von fünf Live-Sendungen mit ProSieben MAXX-Moderatorin Funda Vanroy, Reporter Max Zielke, Kommentator Dirk Berscheidt und Olympiasieger Julius Brink als Experte.

Alle Informationen zum Tourstopp in Kühlungsborn und der gesamten Serie finden Sie hier.

In Kühlungsborn an Nummer eins gesetzt: Cinja Tillmann vom USC Münster
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1. Liga Männer: Düren verpflichtet 19-jährigen Mittelblocker

Volleyball Magazin - Di, 07/10/2018 - 10:20

Der Mittelblock ist komplett: Mit Lukas Maase verpflichtete Düren ein weiteres deutsches Talent. Maase (19) ist nach dem 17-jährigen Rudy Schneider der Zweitjüngste im neuen Kader. Er ist zudem der Längste im Team: Der Mittelblocker misst 2,12 Meter. 

Gerade erst hat der Neu-Dürener sein Abitur in seiner Heimatstadt Dresden abgelegt. Hier hat er auch von Klein an bei der Talentschmiede VC Dresden gespielt und wurde zum Junioren-Nationalspieler. Im vergangenen Sommer wechselte er zum Zweitligisten Delitzsch. Jetzt geht es nach oben in die Bundesliga. „Für mich ist das eine richtig große Chance“, sagt der Neu-Dürener: „Ich habe da mit Michael Andrei und Tim Broshog zwei der erfahrensten und besten deutschen Blocker in meinem Team. Die können mit sehr viel mitgeben.“

Mit der neuen Rolle hat er nach eigenen Angaben kein Problem. Die besteht darin, dass sich Maase hinten anstellen muss. Das ist ungewohnt. Bisher spielte Maase immer im Stamm. „Die neue Konstellation finde ich sehr gut, von so erfahrenen Leuten kann ich nur lernen.“ Und das stehe in seinem ersten Jahr in der ersten Liga im Mittelpunkt. „Ich setze in der nächsten Saison ganz auf die Karte Volleyball. Keine Schule mehr, noch kein Studium oder Ausbildung. Das ist für später geplant. Jetzt will ich zuerst mal sehen, wie weit ich es schaffe, den Rückstand zur 1. Liga aufzuholen.“

Trainer Stefan Falter traut dem jungen Mittelblocker zu, in der Bundesliga Fuß zu fassen. Maase wusste im Probetraining zu überzeugen. „Er hat für sein Alter schon ungewöhnlich viel Spielverständnis und liest das gegnerische Spiel gut. Das, gepaart mit seiner Größte, sind gute Voraussetzungen.“

Wenn Sie wissen wollen, was sich sonst noch in den 1. Ligen tut, werden Sie in der Wechselbörse fündig.

Langer Kerl für den Mittelblock: Lukas Maase will in Düren viel lernen
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Beach: Bronze für Thole/Wickler in Espinho

Volleyball Magazin - Mo, 07/09/2018 - 09:03

„JAAAAAA! We made it! Da ist unsere erste Medaille auf der World Tour. Ohne Worte! Ein Traum geht in Erfüllung.” Besser konnten Julius Thole und Clemens Wickler ihre Gemütslage nach dem Vier-Sterne-Turnier der World Tour in Portugal nicht zum Ausdruck bringen. Via Facebook schrieben sie weiter: „Es ist halt wirklich nichts unmöglich! Jetzt wird gefeiert!” In Espinho gewannen sie das Splel um Platz drei mit 2:1 (-17, 12, 11) gegen die brasilianischen Weltranglisten-Achten Vitor Felipe-Evandro. Nach Platz fünf in Ostrava, Platz neun in Warschau nun also die Premiere mit einem Platz auf dem Siegerpodest. Der Weg des Nationalteams, vorgestellt in der aktuellen Ausgabe des Volleyball Magazins, zeigt klar nach oben. 

Leider reicht es in der Kürze der Zeit nicht, um genug Punkte in der europäischen Rangliste zu sammeln. Bei der für das Männer-Feld am 16. Juli beginnenden Europameisterschahft in den Niederlanden haben Thole/Wickler nicht genug Zähler auf dem Konto und dürfen nur zuschauen. Auch per Wild Card hat die Teilnahme nicht geklappt, die Freitickets gingen jeweils an Teams aus Tschechien, der Türkei und dem Gastgeberland.

Zumindest haben sich Thole/Wickler jetzt in der Rangliste der FIVB mit dem Sprung auf Platz 24 so weit nach oben gearbeitet, dass sie künftig direkt im Hauptfeld starten dürfen. In Espinho überstanden sie erst die Qualifikation, beendeten im Hauptfeld die Pool Matches auf Rang drei, bevor es in die K.o.-Phase ging: 2:0 (17, 17,) gegen die Serben Kolaric/Basta, 2:0 (19, 16) gegen die Weltranglisten-Zehnten Dalhausser/Lucena (USA), 2:1 (18, -22, 13) gegen die Norweger Mol/Sprum, Siebte im FIVB-Ranking. Erst im Halbfinale wurden sie von den Letten Samoilovs/Smedins, Weltranglisten-Dritte und spätere Sieger in Espinho, nach drei Sätzen (15, -16, -8) gestoppt.

Im Spiel um Platz drei war die Niederlage schnell verdaut und wurde mit dem Sieg gegen Evandro/Felipe, mit 640 Weltranglistenpunkten und 10.000 Dollar Preisgeld belohnt.

Nach einer Pause in dieser Woche greifen Thole/Wickler ab dem 18. Juli in Hayiang in China bei einem Drei-Sterne-Turnier der World Tour wieder an.

Die erste Medaille auf der World Tour: Clemens Wickler und Julius Thole dürfen sich freuen. Foto: FIVB
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Freikarten zu vergeben: Wer will zum Finale der Nations League in Lille?

Volleyball Magazin - Do, 07/05/2018 - 10:59

Sie sind Volleyballfan? Sie sind abenteuerlustig und spontan? Sie haben am Wochenende noch nichts vor? Dann könnte dieses Angebot genau das Richtige für Sie sein: Wir haben zwei Freikarten für das Finalturnier der Nations League an diesem Wochenende in Lille (Frankreich) zu vergeben, wo die besten Männerteams der Welt aufeinandertreffen. Hin- und Rückfahrt sowie eventuell Übernachtung (wenn gewünscht) sind selbst zu organisieren und zu bezahlen, die Tickets für Sie und ihre Begleitung kommen von uns. Bitte melden Sie sich bei Interesse umgehend bei uns per E-Mail: vm(at)philippka.de. Die Karten werden nach dem Prinzip vergeben: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Gastgeber Frankreich erwischte einen Traumstart und gewann 3:2 gegen Brasilien, Russland besiegte Polen mit 3:1. Neben diesen vier Teams sind die USA und Serbien qualifiziert. Das Stade Pierre Mauroy in Lille ist Austragungsort, die Fans erwartet neben dem hochklassigen Sport auch ein musikalischer Top Act von DJs Nervo, die vor dem Finalmatch die Fans in die richtige Stimmung bringen werden.

Deutschland konnte sich nicht für das Highlight in Lille qualifizieren. Korea beendete die Gruppenphase als Letzter und wird im kommenden Jahr durch Portugal ersetzt. Portugal hatte sich im 2018 FIVB Challenger Cup mit einem Viersatz-Sieg gegen das Team der Tschechischen Republik durchgesetzt.

Weltklassesport in Lille: Sie können dabei sein
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Beach: Laboureur/Sude sind Weltranglisten-Erste

Volleyball Magazin - Do, 07/05/2018 - 10:46

Die Silbermedaille beim Vier-Sterne Turnier in Warschau hat es möglich gemacht: Chantal Laboureur und Julia Sude haben mit nunmehr 5.040 Punkten erstmals in ihrer Karriere die Position eins in der Weltrangliste erklommen. Auf Facebook und Instagram feierte das Nationalteam den Erfolg mit den entsprechenden Hashtags #enjoythemoment, #lifetimegoals sowie #speechless und machte damit deutlich, wie viel der Erfolg für sie bedeutet. Den Sprung von Platz zwei auf eins wurde durch die am vergangenen Wochenende gewonnene Silbermedaille beim Vier-Sterne Turnier in Warschau ermöglicht, wo Laboureur/Sude erst im Finale gegen die Kanadierinnen Bansley/Wilkerson verloren.

Ganz allein stehen die Deutschen nicht auf dem ersten Platz. Das kanadische Top-Team Humana-Paredes/Pavan hat ebenfalls 5.040 Punkte auf dem Konto und ist deshalb ebenfalls ganz oben in der Weltrangliste zu finden.

„Glückwunsch an Chantal und Julia", sagt Beachvolleyball-Sportdirektor Niclas Hildebrand: „Vor der Leistung kann man nur den Hut ziehen. Dies ist das Ergebnis ihrer harten Arbeit in den letzten Jahren, die sich absolut ausgezahlt hat. Insgesamt muss man sagen, dass wir bei den Frauen unglaublich stark aufgestellt sind.” Mit Laboureur/Sude (1. Platz), Victoria Bieneck/Isabel Schneider (8. Platz), Karla Borger/Margareta Kozuch (12. Platz) sowie Sandra Ittlinger/Kim Behrens (15. Platz) sind vier DVV-Teams in der Weltspitze zu finden.

Weltrangliste Frauen

Weltranglisten Männer

Ganz starke Frauen: Chantal Laboureur (links) und Julia Sude
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Laura Ludwig hat einen Sohn zur Welt gebracht

Volleyball Magazin - Mo, 07/02/2018 - 10:34

Am vergangenen Donnerstag, fünf Tage nach dem errechneten Termin,  war es endlich so weit: "Wir sind sooooo verliebt", berichtete Laura Ludwig überglücklich nach der Geburt ihres Sohnes Teo Johnston, der bei der Geburt 4060 Gramm wog und 55 Zentimeter lang war. Vater des Kindes ist Beachvolleyball-Bundestrainer Imornefe Bowes. "Morph und ich waren bei der Geburt ein super Team und wir hatten eine tolle Hebamme. Jetzt sind wir völlig geflasht von unserem kleinen Teo", berichtet Laura Ludwig.

Der Sport ist bei der Olympiasiegerin vorübergehend in den Hintergrund gerückt: "Ich brauchte diese Auszeit und habe die Schwangerschaft sehr genossen. Es hat gut getan, dem Kopf eine Pause zu gönnen und sich so intensiv auf etwas völlig anderes einzulassen. Vorher drehte sich mein Leben ausschließlich um den Sport."

Die Rückkehr auf den Court ist fest eingeplant: "Die nächsten Wochen nehmen wir uns, um uns aneinander zu gewöhnen, aber im August werde ich langsam wieder mit dem Aufbau beginnen. Anfang 2019 will ich wieder topfit sein. Kira und ich haben schließlich bei der WM einen Titel zu verteidigen. Ich nehme es mal als Zeichen, dass Teos erster Geburtstag genau auf den ersten Tag der Weltmeisterschaft fällt."

Glückliche Eltern: Laura Ludwig und Imornefe Bowes
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Deutsche U19 fliegt zur EM

Volleyball Magazin - Mo, 07/02/2018 - 10:18

EM-Qualifikation geschafft: Die deutsche Juniorinnen-Nationalmannschaft hat nach einem 3:0 (25:20, 25:9, 25:17)-Sieg gegen Norwegen das Ticket für die Europameisterschaft 2018 in Albanien gelöst. Für das deutsche Team war es der zweite Sieg im dritten Spiel, der den 2. Platz hinter Weißrussland einbrachte. Beste Spielerin wurde Luisa Keller, die mit 21 Zählern glänzte.

Bundestrainer Manuel Hartmann sagte: „Wie schon die letzten Spiele hatten wir in der Annahme zunächst Probleme. Das ist unser Manko im Turnierverlauf gewesen. Luisa Keller hat eine überragende Anfriffsleistung gezeigt, sie gewann für uns in Aufschlag und Angriff fast einen Satz allein. Insgesamt haben die Mädels eine sehr gute Leistung gezeigt und immer Vollgas gegeben. Ich bin sehr zufrieden.“

Angeführt von Luisa Keller, die mit einer unglaublich starken Angriffsquote von 79 Prozent  (15 von 19 Versuchen erfolgreich) und sechs Assen überzeugte, dominierte Deutschland die Partie und ließ zu keiner Zeit Spannung aufkommen. Ein starkes Service, über das sie ganze 17 Punkte sammelten, machte den sieglosen Norwegerinnen das Leben in der Annahme schwer. Probleme, die einen vernünftigen Spielaufbau zunichte machten und dafür sorgten, dass gerade einmal 30 Prozent der norwegischen Angriffe ihren Weg ins Ziel fanden. So flog die DVV-Auswahl in allen Durchgängen davon und jubelte am Ende über die Qualifikation für die Europameisterschaft, die vom 1. bis 9. September in Albanien stattfindet.

EM-Ticket gelöst: Die deutsche U19-Auswahl ist in Albanien dabei
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Laboureur/Sude glänzen in Warschau

Volleyball Magazin - Mo, 07/02/2018 - 10:05

Am Ende ist es Silber geworden: Chantal Laboureur/Julia Sude haben beim Vier-Sterne Turnier in Warschau den zweiten Platz belegt. Nach fünf Siegen in Folge (bei nur einem Satzverlust), die sie ins Endspiel fliegen ließen, sollten sich dort die Kanadierinnen Bansley/Wilkerson als zu stark erweisen.

Chantal Laboureur und Julia Sude durften sich trotz der Niederlage über ihr erstes World-Tour-Finale im Jahr 2018 freuen. Im Endspiel von Warschau musste sich das Nationalteam mit 0:2 (17:21, 17:21) den Kanadierinnen Bansley/Wilkerson geschlagen geben. Als Zweiplatzierte nimmt das Nationalduo 720 Weltranglistenpunkte sowie 16.000 Dollar Preisgeld mit.

Im Finale erwarteten beide Teams windige Bedingungen und kühle 16 Grad in Polens Hauptstadt. Bedingungen, mit denen das Team aus Kanada besser zurechtkam. Vor allem die Aufschläge von Wilkerson bereiteten den Deutschen oft Probleme. Hinzu kamen einfache Fehler im Angriff, die einen ausgeglichenen ersten Satz beim Stand von 16:16 mit vier gegnerischen Punkten in Serie entschieden.

Wilkerson machte im ersten und im zweiten Satz den Unterschied, weil sie mit ihrem Block ür die Vorentscheidung sorgte. Immer wieder hatte sie ihre Finger an den Angriffen und sorgte so für wichtige Punkte. Den Schlusspunkt setzte ihre Partnerin Bansley, die gleich den ersten Matchball vergoldete.

"Wir sind ein bisschen enttäuscht”, sagte Julia Sude: "Wir haben unsere Power im Angriff verloren, und unsere Gegnerinnen haben einen sehr stabilen Sideout gespielt." Chantal Laboureur ergänzte: "Klar sind wir sauer, dass wir das Finale so glatt verloren haben. Aber wir werden uns schon bald über Silber freuen."

Alles gegeben, Silber gewonnen: Chantal Laboureur und Julia Sude
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DVV-Juniorinnen wollen EM-Ticket lösen

Volleyball Magazin - Fr, 06/29/2018 - 10:18

Heute startet für die weibliche U19 des DVV die dritte Runde der EM-Qualifikation. Es ist die letzte Chance, sich das Ticket zur EM in Albanien zu schnappen. Gegner in Ploie?ti (Rumänien) sind der Gastgeber, Weißrussland und Norwegen. Einen Livestream aus Rumänien gibt es auf der Facebook-Seite des rumänischen Volleyball-Verbandes.

Am frühen Donnerstagmorgen startete die Reise am Flughafen in Frankfurt, wo es über Wien in Rumäniens Hauptstadt Bukarest ging und von da aus per Bus in den knapp 90 Kilometer entfernten Spielort. Ploie?ti war in diesem Jahr schon ein guter Austragungsort, das männliche U20-Team qualifizierte sich dort im April ohne Satzverlust für die EM.

Neu bei den Juniorinnen ist Bundestrainer Manuel Hartmann, der seit dem 12. Juni im Amt ist und sein Team in Kienbaum und Frankfurt auf die Mission EM-Qualifikation vorbereitete: „Alle Spielerinnen sind fit, unser Ziel ist es natürlich, das EM-Ticket zu lösen“, sagte er vor dem Abflug.

Insgesamt nehmen acht Teams an der dritten Qualifikationsrunde teil, die in zwei Gruppen ausgespielt wird. Die Gruppensieger sowie die Gruppenzweiten lösen die letzten EM-Tickets. Die Europameisterschaft findet vom 1. bis 9. September in Albanien statt.

Spielplan:
Freitag, 16.30 Uhr: Deutschland gegen Rumänien
Samstag, 19 Uhr: Deutschland gegen Weißrussland
Sonntag, 19 Uhr: Deutschland gegen Norwegen

 

Wollen in Rumänien ihr EM-Ticlet lösen: Die deutschen Juniorinnen
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