Volleyball-News

Geschäftsführer Arne Dirks verlässt die DVS

Volleyball Magazin - Do, 09/20/2018 - 13:16

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Arne Dirks, seit 2015 Geschäftsführer der Deutschen Volleyball Sport GmbH (DVS), der Vermarktungs- und Dienstleistungsgesellschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), verlässt die DVS zum Jahresende auf eigenen Wunsch. In seiner Funktion in der DVS hat Dirks die Vermarktung sowie Eventorganisation der Volleyball- und Beach-Volleyball-Events in Deutschland, die Durchführung der Techniker Beach Tour und die Entwicklung und Betreuung der neuen digitalen DVV-Plattform „VolleyPassion“ verantwortet. 

Der 41 Jahre alte Dirks wird mit Beginn des Jahres 2019 neuer Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten Brose Bamberg.

Unter der Leitung von Arne Dirks hat sich die DVS, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Volleyball-Verband und den Landesverbänden, zu einem starken Dienstleister für die Vermarktung der Sportart Beach-Volleyball und Volleyball in Deutschland weiterentwickelt. So konnten mehrere starke Partner, wie z.B. die Deutsche Energie, für den deutschen Volleyball begeistert werden. Mit dem Engagement der comdirect als Innovationspartner im Beach- und Hallen-Volleyball wurde darüber hinaus erstmals in der Geschichte des DVV ein neuer Partner gewonnen, der im Sponsoring beide Sportarten vereint und mit vielen Innovationen einen völlig neuen Einblick ermöglicht. Gleich in der Premieren-Saison der Techniker Beach Tour, bei der die DVS erstmals als Ausrichter fungierte, wurde zudem mit der Techniker Krankenkasse ein neuer Titelpartner und mit 7Sports eine starker Medienpartner gefunden. Zusätzlich konnten bestehende Sponsorenverträge verlängert und weitere Partner hinzugewonnen werden.

Arne Dirks verlässt die DVS. Foto: DVV
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Frauen-WM: Marie Schölzel fällt aus – Schwertmann nachnominiert

Volleyball Magazin - Mi, 09/19/2018 - 16:36

Mittelblockerin Marie Schölzel ist nicht mit der deutschen Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft nach Japan (29. September bis 20. Oktober) geflogen. Schölzel zog sich am Dienstag im Training in Frankfurt/Main eine Knöchelverletzung zu. Für sie nominierte Bundestrainer Felix Koslowski Leonie Schwertmann von den Roten Raben Vilsbiburg nach.

Zur Verletzung sagt Bundestrainer Felix Koslowski: „Für Marie tut es mir extrem leid. Sie war sehr gut drauf und hat in den letzten Wochen einen starken Eindruck hinterlassen. Trotz ihres jungen Alters ist sie bereits eine feste Größe in der Nationalmannschaft. Umso bitterer wirkt der Ausfall.”

Marie Schölzel ergänzt: „Im Moment ist es schwer zu beschreiben, was ich gerade empfinde. Die WM war mein großes Nationalmannschafts-Ziel dieses Jahr. Trotzdem möchte ich jetzt nach vorne schauen. Unserer Mannschaft wünsche ich bei der Weltmeisterschaft nur das Beste. Ich werde von zu Hause aus die Daumen drücken.”

Für Marie Schölzel wird Leonie Schwertmann in den WM-Kader rücken. Die Mittelblockerin von den Roten Raben Vilsbiburg gehörte bis zuletzt zum Kader und hat die gesamte WM-Vorbereitung mit absolviert. „Leonie hat bereits letztes Jahr die Europameisterschaft gespielt und war auch in diesem Jahr ein fester Bestandteil unseres Kaders bei der Nations League. Sie bringt die nötige Erfahrung mit und kennt das Niveau. Wir wissen, dass wir uns zu 100 Prozent auf sie verlassen können”, sagt Koslowski.

Das deutsche Team flog am Mittwoch (19. Sept.) von Frankfurt/Main nach Japan. Zunächst für ein einwöchiges Trainingslager ins japanische Nishio, Heimat des Erstligavereins und Trainingspartners Denso Airybees. Am 27. September erfolgt die Anreise nach Yokohama, den deutschen WM-Vorrundenspielort.

Marie Schölzel kann bei der WM leider nicht angreifen. Foto: Conny Kurth/DVV
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Kevin Kühnert über sein Verhältnis zu Volleyball

Volleyball Magazin - Mi, 09/19/2018 - 09:58

Am Wochenende fiel der Startschuss in den 2. Ligen der Männer und Frauen. Die VBL lieferte dazu eine Vorschau auf ihrer Website. Zudem gab es ein Video, in dem Kevin Kühnert, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten in der SPD, erklärt, warum für ihn am Wochenende der Besuch eine Sportveranstaltung eine Lieblingsbeschäftigung ist. Oft ist der dabei in einer Volleyball-Halle zu finden, weil ihn seine sportbegeisterten Eltern schon als Kleinkind immer mitgenommen haben. 

Hier geht es zum Video der VBL.

 

Im Video spricht Kevin Kühnert über sein Verhältnis zu Volleyball
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Koslowski hat seinen WM-Kader nominiert

Volleyball Magazin - Mo, 09/17/2018 - 10:38

Bundestrainer Felix Koslowski hat seinen 14-er Kader für die Weltmeisterschaft in Japan (29. September bis 20. Oktober) nominiert. Angeführt wird das Team von Kapitänin Maren Fromm, die ihre dritte WM spielt. Dagegen werden gleich neun Spielerinnen ihr WM-Debüt geben. Übertragen wird das komplette Turnier auf Sportdeutschland.TV.

 

Koslowski sagte zu seiner Nominierung: „Es war wieder eine sehr schwere Entscheidung für uns. Es ging am Ende um Nuancen, die sich in den letzten Wochen abgezeichnet haben. Es ist für uns kein leichter Gang, weil wir wissen, was diese Spielerinnen geleistet haben. Andererseits freuen wir uns, dass wir unsere 14 Spielerinnen für die WM gefunden haben. Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag.”

 

Neun Spielerinnen bei ihrer ersten WM
Deutschland geht die Titelkämpfe gleich mit neun WM-Debütantinnen an: Kimberly Drewniok, Lisa Gründing, Pia Kästner, Anna Pogany, Jana-Franziska Poll, Marie Schölzel, Lena Stigrot, Ivana Vanjak und Barbara Wezorke. Bereits 2010 sowie 2014 auf dem Feld standen Maren Fromm und Lenka Dürr. Eine WM haben Jennifer Geerties, Denise Hanke und Louisa Lippmann gespielt. Mit einem Durchschnittsalter von 24,9 Jahren macht sich der Umbruch unter Koslowski in den letzten Jahren bemerkbar. Im Durchschnitt bringen die Schmetterlinge 88,1 Länderspiele mit.

 

Nachdem bis zum 13. September in Kienbaum trainiert wurde, kommt die deutsche Mannschaft am 17. September noch einmal in Frankfurt/Main zusammen. Von dort aus hebt am 19. September der Flieger in Richtung Japan ab. Zunächst für ein einwöchiges Trainingslager ins japanische Nishio, Heimat des Erstligavereins und Trainingspartners Denso Airybees. Am 27. September erfolgt die Anreise nach Yokohama, den deutschen WM-Vorrundenspielort (Pool A). Gegner sind die Niederlande (29. September, 08.40 Uhr), Kamerun (30. September, 06.40 Uhr), Argentinien (1. Oktober, 06.40 Uhr), Mexiko (3. Oktober, 09.10 Uhr) sowie Japan (4. Oktober, 12.20 Uhr).

Kapitänin Maren Fromm sagt: „Es ist perfekt, dass wir noch ein Trainingslager mit Denso in Japan absolvieren, um uns zu akklimatisieren. Es ist immer ein besonderes Erlebnis, wenn man im positiv volleyballverrückten Japan spielen kann.”

Maren Fromm bestreitet in Japan ihre dritte WM. Foto: Conny Kurth/DVV
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Start 2. Liga Nord Männer: Mitteldeutschland will das Triple

Volleyball Magazin - Fr, 09/14/2018 - 06:00

Am Wochenende startet die Bundesliga mit den ersten Zweitliga-Partien. Welche Spieler sind gewechselt, welcher Verein ist neu in der Liga und wie sehen die Verantwortlichen die Chancen ihrer Mannschaft? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat alle Klubs der 2. Bundesliga Nord unter die Lupe genommen:

CV Mitteldeutschland – SV Lindow-Gransee
Aller guten Dinge sind drei: Dieses Motto gilt für Chemie Volley Mitteldeutschland. Das Ziel ist, den Meistertitel auch in der Saison 2018/19 zu holen und damit das Meisterschafts-Triple perfekt zu machen. Die Konkurrenz innerhalb der 2. Liga sollte dabei allerdings nicht unterschätzt werden. Mit den beiden Neuzugängen Robin Hafermann und Matti Binder sowie einer gestärkten Mannschaft wollen die Lindower angreifen und sich am Ende einen Platz auf dem Podium sichern. „Die Liga ist stark, es wird keinen eindeutigen Favoriten geben“, sagt Dirk Schmidt, PR- und Marketingverantwortlicher bei Lindow-Gransee, „Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen wie schon 2015.“

Moerser SC – DjK Delbrück
Das zweite Jahr in einer höheren Liga ist das Schwierigste. Diese These will der Moerser SC widerlegen und strebt an, die Leistung des Vorjahres (7. Platz) zu verbessern. Es dürfte ein Spagat werden: Mit den Top-Teams mithalten und gleichzeitig Spaß am Spiel haben. Die Voraussetzungen dafür stimmen zumindest: Eine gute Balance im Team, klare Zielsetzungen und große Motivation. „Und dann heißt es einzig und allein nur noch, den größten Rivalen,  den inneren Schweinehund, zu besiegen“, sagt Trainer Martin Schattenberg. Große Ziele hat auch der erste Gegner der neuen Saison. Die DjK Delbrück feiert 2020 ihr 100-jähriges Jubiläum. Vereinsvorsitzender Rudolf Fraune hat schon jetzt einen Wunsch für das Jubiläum: „Wir möchten auch in zwei Jahren mit unseren Volleyballern in der 2. Liga vertreten sein.“ Damit ist klar, was für das kommende Jahr gilt: Angreifen und die Klasse halten.

USC Braunschweig – VV Humann Essen
Mit vier Neuverpflichtungen, darunter Co-Trainer Michael Finnmann, startet der USC Braunschweig in die neue Spielzeit. Eine erfolgreiche Saison wäre es, wenn „man nicht nach unten gucken muss, sondern nach oben gucken darf“, sagt Teammanager Volker Ernst. Ziel ist es, die Klasse zu halten und in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. Dort landete in der Vorsaison der VV Humann Essen. Das Team sicherte sich Platz fünf, punktgleich mit dem viertplatzierten FC Schüttorf 09. Es dürfte klar sein, was sich die Essener für die kommende Spielzeit vorgenommen haben: Platz vier oder besser.

Kieler TV – SV Warnemünde
Nordderby in der 2. Liga: Die beiden Lokalrivalen Kieler TV und SV Warnemünde treffen aufeinander. Der Kieler TV geht als Aufsteiger in die 2. Liga, der SV Warnemünde konnte in der letzten Saison knapp den Abstieg verhindern. Nun heißt es für beide Mannschaften: Alles geben und auf keinen Fall absteigen. Ein Platz im Mittelfeld wäre für beide Klubs ein Erfolg. Der Kieler TV hat sich mit zwei Neuzugängen verstärkt: Florian Arnold im Mittelblock und Sebastian Fuchs auf der Diagonalen. In Warnemünde setzt man gleich auf fünf neue Spieler, die zum Teil schon in der 1. Liga gespielt haben.

FC Schüttorf 09 – VC Bitterfeld Wolfen
Mit sechs Neuzugängen hat der FC Schüttorf 09 für die kommende Saison aufgerüstet und sich zudem international aufgestellt. Kein Wunder, dass Mannschaftskapitän Philipp Lammering für diese Spielzeit mindestens Platz vier als Ziel ausgibt. Auch der VC Bitterfeld-Wolfen will bereits im ersten Spiel den eigenen Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen. Ziel ist ein Platz in der oberen Tabellenhälfte. Dabei setzen die Bitterfeld-Wolfener auf die Unterstützung ihrer Fans: Vereinsmitglieder können sich alle Heimspiele kostenlos anschauen.

TuB Bocholt – TV Baden
„Den Klassenerhalt so früh wie möglich klar machen und schauen, was dann noch geht.“ Das ist die Vision von Bocholts Mannschaftskapitän Lars Günther. In der letzten Spielzeit ist dies dem Team bereits gelungen und der Mannschaftszusammenhalt konnte gestärkt werden. In Bocholt wird nicht umsonst von der TuB-Familie gesprochen, sind die Spieler doch seit Jahren befreundet. Aber auch in Baden ist man sich über das Saisonziel einig:  „Die Klasse halten und nach Möglichkeit nicht gegen den Abstieg spielen“, sagt Trainer Fabio Bartolone. Zusammenhalt, Wille, Leidenschaft und das große Potenzial der „jungen Wilden“ sollen dies möglich machen.

CV Mitteldeutschland strebt in dieser Saison das Meisterschafts-Triple an. Foto: CV Mitteldeutschland
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Spannung beim Start in die 2. Liga Nord Frauen

Volleyball Magazin - Do, 09/13/2018 - 11:03

Am Wochenende startet die Bundesliga mit den ersten Zweitliga-Partien. Welche Spieler sind gewechselt, welcher Verein ist neu in der Liga und wie sehen die Verantwortlichen die Chancen ihrer Mannschaft? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat alle Klubs der 2. Bundesliga Nord unter die Lupe genommen:

VCO Schwerin – SF Aligse
„Zurück in die 2. Bundesliga“, heißt es bei den Sportfreunden Aligse. Diesmal schlagen allerdings die Frauen auf und treffen in ihrer ersten Partie auf das Bundesstützpunktteam VCO Schwerin. Die selbsternannten Gallierinnen aus Aligse fürchten sich nicht. „Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen“, sagt Trainer Michi Meyer. Und das getreu dem Motto „SFA: Schnell – Frech – Athletisch“. Das Team aus Schwerin hingegen will seine Spielerinnen für die 1. Liga fit machen und sich von Spiel zu Spiel steigern. Deshalb wurde im Organisationsbereich viel getan, um für die jungen Talente bessere Bedingungen zu schaffen. Neben diesen Ambitionen soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Stralsunder Wildcats – DSHS SnowTrex Köln
Mit vier Neuzugängen, von denen zwei aus der 1. Liga stammen, sind die Stralsunder Wildcats gewappnet für eine Saison, die sie möglichst im oberen Tabellendrittel beenden wollen. Als Favorit auf den Titel sehen die Wildcats ihren ersten Gegner aus Köln. Dieser konnte die Meisterschaft in der vergangenen Saison verteidigen. Und die Ziele der Kölnerinnen sind weiter hoch gesteckt: „Zwei Mal Meister war sehr schwer, nun soll in Köln das Triple her“, sagt Trainer Jimmy Czimek. Dabei setzt er auf einen Kader, in dem nahezu alle Spielerinnen an Bord geblieben sind. Trotzdem: Die Liga ist sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen. So bleibt auch spannend, welches der beiden Teams im ersten Spiel das Rennen macht.

TSV Bayer 04 Leverkusen – VfL Oythe
In den vergangenen beiden Spielzeiten ging der Titel an Leverkusens Rivalen DSHS SnowTrex Köln. Der TSV würde das in diesem Jahr nur zu gerne ändern und gibt als Saisonziel Platz eins bis drei aus. Mit den vier Neuverpflichtungen Sarah Overländer (TV Gladbeck GIANTS), Sarah Wolfschläger (VC SFG Olpe), Annika Stenchly (FC Junkersdorf Köln) und Noa-Linn Brach (VCO Münster) wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt. Aber auch der VfL Oythe hat nachgerüstet und sich mit vier Spielerinnen aus den USA und Kanada international verstärkt. Gemeinsam mit drei weiteren Neuverpflichtungen ist eine neue Mannschaft entstanden, die frischen Wind in die Liga bringen will. Damit geht die Punktejagd beider Klubs in die nächste Runde.

Skurios Volleys Borken – Rotation Prenzlauer Berg
Ging es in der Saison 2016/17 noch um den Klassenerhalt, konnten sich die Skurios Volleys Borken in der vergangenen Spielzeit einen Platz im Mittelfeld sichern und sich jetzt noch einmal stärker aufstellen. Am 15. September muss sich die Mannschaft aus dem westlichen Münsterland zum ersten Mal gegen Rotation Prenzlauer Berg beweisen. Die Berlinerinnen treten als Aufsteiger an und haben sich als Ziel die möglichst schnelle Sicherung des Klassenerhalts gesetzt. „Alles ist neu. Die Spielerinnen sind jung und hungrig auf die zweite Liga“, sagt Mannschaftsverantwortlicher Andreas Seidenglanz.

SV Bad Laer – SV Blau-Weiß Dingden
SV Bad Laer und SV Blau Weiß Dingden – zwei Mannschaften, die auf Nachwuchsspielerinnen aus der Region setzen. Bad Laer hat fünf Neuzugänge im Team, Dingden drei: „Wir sind ein Team mit großem Zusammenhalt und Teamspirit, der seinesgleichen sucht“, sagt Blau-Weiß-Trainer Olaf Betting, „Neuzugänge werden immer sofort integriert.“ Ziel ist es, die Klasse zu halten und bestenfalls einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Stefan Bertelsmann, Teammanager beim SV Bad Laer, hat ähnliche Ambitionen: „Erneut den Klassenerhalt zu schaffen, würde zeigen, dass man mit eigener Nachwuchsarbeit und Talenten nachhaltig in der 2. Liga bestehen kann.“

BBSC Berlin – SF Aligse
Für die Berlinerinnen ist es die zweite Saison, für die SF Aligse das zweite Spiel an einem Wochenende in der 2. Liga. Beim BBSC Berlin findet in dieser Spielzeit ein Umbruch statt: Mit Anna-Lena Voigt (Z), Tara Jenßen (AA), Marie Holstein (D), Marie Dreblow (U), Antonia Lutz (MB) und Caroline Eggert (L) schlagen gleich sechs neue Spielerinnen in der Hauptstadt auf. Neun Spielerinnen haben die Mannschaft verlassen. Das Ziel ist klar: „Frühzeitig mit dem neuen Kader einspielen, gut zusammenspielen und dann punkten“, sagt Trainer Robert Pultke. Eines ist sicher: Mit dem neuen Team wollen die Berlinerinnen für die ein oder andere Überraschung sorgen.

SCU Emlichheim – VT Hamburg
Nach Platz fünf in der Vorsaison geht SCU Emlichheim mit einem neuen Trainer in die Saison: Pascall Reiß wird das Team betreuen. Neu dabei sind auch fünf Spielerinnen. Mit diesem Team wollen die Emlichheimerinnen am Ende möglichst im oberen Tabellendrittel stehen. Mit acht Neuzugängen gehen die Hamburgerinnen in die neue Saison. „Ziel ist es, die Klasse zu halten, die Spielerinnen zu fördern, um dann in der nächsten Saison anzugreifen“, sagt Mannschaftsverantwortlicher Matthias Krause. 

DSHS SnowTrex Köln geht als Titelverteidiger in die neue Saison. Foto: Anna Kadlec
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Sportdeutschland.tv zeigt auch die Frauen-WM komplett live

Volleyball Magazin - Mi, 09/12/2018 - 13:14

Die DOSB New Media GmbH, Betreiberin des Online-Senders Sportdeutschland.tv, hat sich im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit dem Weltverband FIVB die Exklusiv-Rechte an der Übertragung der Frauen-Weltmeisterschaft in Japan (29. September bis 20. Oktober) gesichert. Mit dabei sind auch die deutschen Frauen, auf die in der Vorrunde u.a. der EM-Zweite Niederlande und WM-Gastgeber Japan warten.

 

Sportdeutschland.TV zeigt auf www.sportdeutschland.tv/volleyball dabei nicht nur die deutschen Spiele, sondern alle 103 Matches live und On-Demand. Für Deutschland ist es die 13. WM-Teilnahme in Folge. Bisher blieb der Gewinn einer WM-Medaille verwehrt. Die besten Platzierungen datieren aus den Jahren 1974 und 1986, als die DDR jeweils auf dem 4. Platz landete. Die Qualifikation für die WM 2018 gelang problemlos: 2017 flogen die Deutschen in Portugal zu fünf Siegen (nur zwei Satzverluste) gegen den Gastgeber, Estland, Finnland, Frankreich und Slowenien.

Bei der diesjährigen WM startet Deutschland in Pool A. Gegner sind die Niederlande (29. September, 08.40 Uhr), Kamerun (30. September, 06.40 Uhr), Argentinien (1. Oktober, 06.40 Uhr), Mexiko (3. Oktober, 09.10 Uhr) sowie Japan (4. Oktober, 12.20 Uhr). Mit den Niederländern und Japan warten außerdem zwei Mannschaften, die in der Weltranglisten in den Top-10 vertreten sind. Das deutsche Team steht auf dem 13. Platz.

Männer-WM ebenfalls live auf Sportdeutschland.TV
Zusätzlich zeigt Sportdeutschland.TV auch die Männer-WM aus Bulgarien und Italien, die mit den Eröffnungsspielen am vergangenen Sonntag begonnen hat und am Mittwoch (12. September) fortgesetzt wird. Damit überträgt Sportdeutschland.TV über 200 Spiele und mehr als 40 Tage Weltklasse-Volleyball am Stück. Deutschland hatte die WM-Qualifikation im letzten Jahr verpasst.

Die DVV-Frauen starten bei der WM in Japan. Foto: Conny Kurth/DVV
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Versteigerung für einen guten Zweck

Volleyball Magazin - Mo, 09/10/2018 - 13:21

Für Beachvolleyball-Fans startet www.unitedcharity.de, Europas größtes Charity-Auktionsportal, eine schöne Auktion: Versteigert wird ein von 28 deutschen Beachvolleyballteams signierter Volleyball, der zusätzlich auch die Unterschriften der Olympiasieger Jonas Reckermann und Julius Brink trägt. Der Erlös kommt ohne Abzug der DKMS zugute, um einen an Blutkrebs erkrankten Jungen zu unterstützen. Alle Details zum Ball finden Sie hier: https://www.unitedcharity.de/Auktionen/Volleyball-signiert

United Charity versteigert laufend Dinge und Erlebnisse, die man normalerweise nicht kaufen kann, für einen guten Zweck. Hundert Prozent der Auktionserlöse werden an Hilfsorganisationen in Deutschland und weltweit weitergeleitet, nichts wird abgezogen.

Signiert von vielen deutschen Beach-Teams.
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WM-Auftakt in Rom und Varna vor großer Kulisse

Volleyball Magazin - Mo, 09/10/2018 - 10:23

Zum Start der Männer-WM feierten am Sonntag die Gastgeberteams jeweils einen glatten 3:0-Erfolg. Italien siegte in Rom gegen Japan mit 25:20, 25:21, 25:23, Bulgarien gewann in Varna gegen Finnland mit 25:21, 25:19, 25:22. Das Spiel in Rom erlebten 11.170 Zuschauer, in Varna waren es 4850.

Auch in Deutschland können die WM-Spiele verfolgt werden. Die DOSB New Media GmbH, Betreiberin des Online-Senders Sportdeutschland.TV, hat sich im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit IMG Germany die Exklusiv-Rechte an den Übertragungen der Weltmeisterschaften der Männer und Frauen gesichert. Seit dem 09. September bietet das Sport-Streamingportal seinen Usern Volleyball der Extraklasse aus über 200 Spielen in mehr als 40 Tagen Live und On demand.

Mit dabei ist die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, die bei den Titelkämpfen in Japan einen Überraschungscoup landen will. Vielleicht wie ihre männlichen Pendants 2014. Diese hatten in Polen vor vier Jahren sensationell die Bronzemedaille gewonnen. Live zu sehen war der historische Erfolg ebenfalls auf Sportdeutschland.TV „Kurz nach unserem Launch 2014 gewannen die deutschen Männer überraschend Bronze in Polen und das Live auf Sportdeutschland.tv. Dass wir dieses Mal neben den Männern auch die WM der Frauen übertragen, unterstreicht unser Vertrauen in den deutschen Volleyball“, so DOSB-New-Media-Geschäftsführer Björn Beinhauer.

Hier geht es zur Männer-WM auf Sportdeutschland.tv

Beeindruckend: 11.170 Zuschauer beim WM-Auftakt in Rom. Foto: FIVB
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Thole/Wickler beim „King of the crown” in Utrecht und Antwerpen

Volleyball Magazin - Mo, 09/10/2018 - 10:11

Die frischgebackenen Deutschen Meister Julius Thole und Clemens Wickler haben an der „King of the Crown Series” im niederländischen Utrecht (07. September) und im belgischen Antwerpen (08. September) teilgenommen. In Utrecht belegten sie   Platz vier, in Antwerpen schieden sie nach der ersten Runde aus.

Die neue Serie, die die Agentur Sportworx mit dem Weltverband (FIVB) ausrichtet,  besteht aus vier Runden:
07. September Utrecht, Netherlands, Jaarbeursplein
08. September Belgium, Antwerpen
14. September Honolulu, Oahu, Hawaii, USA
22-23. September Huntington Beach, CA, USA

Das Prinzip von „King of the Court“ zusammengefasst:
Weiterhin stehen zwei Teams auf dem Feld, das allerdings in eine Herausforderer- und eine Königsseite unterteilt ist. Die Herausforderer schlagen auf, gepunktet werden kann nur auf der Hälfte des Königs. Gewinnen die Könige den Ballwechsel, bekommen sie einen Punkt und dürfen auf der Feldseite bleiben. Verlieren sie, müssen sie das Feld verlassen und sich wieder in die Reihe der wartenden Teams stellen. Die Herausforderer wechseln auf die Königsseite und spielen gegen das nächste Team.

In der ersten Runde spielen alle Teams im bewährten King of the Court-Modus. Gespielt wird auf Zeit, nach 20 Minuten scheidet das Team mit den wenigsten Punkten aus. Die restlichen Teams kommen eine Runde weiter. Nach 16 weiteren Minuten Spielzeit scheidet erneut das Team mit den wenigsten (neu) gesammelten Punkten aus. Die übrigen drei Teams ziehen in die Finalrunde ein. Dort beginnen die Teams erneut mit null Punkten. Gespielt wird jetzt, bis ein Team 15 Punkte auf der einen Seite gesammelt hat oder bis die maximale Spielzeit von 20 Minuten erreicht wird. Dann gewinnt das Team mit den meisten Punkten.

In Utrecht und Antwerpen war das Event in eine Gruppenphase, Halbfinale und Finale unterteilt. In das Halbfinale zogen mit den Top 3 der jeweiligen Gruppen plus der punktbeste Vierte der zweiten Runde zehn der 15 Teams ein. In der Vorschlussrunde wurden noch einmal fünf Teams eliminiert. Die letzten fünf Duos spielten dann den Titel „King of the Court“ unter sich aus. Sieger in Utrecht wurden die Spanier Herrera/Gavira, in Antwerpen holten sich die Brasilianer Schmidt/Solberg den Titel.

Weitere Informationen zu der King of the Court Crown Series 2018 finden Sie unter: https://www.kingofthecourt.com/

King of the Court Crown Series 2018 - Utrecht (NED) - Finals
YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=v6X4ew_TyCA

King of the Court Crown Series 2018 - Antwerp (BEL) - Finals
YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=GHpJMcnsWIE

Clemens Wickler und Julius Thole nach ihrem DM-Gewinn. Foto: HochZwei/Joern Pollex
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DVV-Männer: Zum Abschluss ein Sieg gegen Brasilien

Volleyball Magazin - Mo, 09/10/2018 - 09:22

Zum Abschluss des Länderspieljahres hat sich das deutsche Team in der ausverkauften BallsportArena in Dresden vor 2.875 Zuschauern noch einmal selbst beschenkt und Olympiasieger Brasilien in vier umkämpften Sätzen mit 3:1 (25-27, 27-25, 25-22, 25-19) besiegt. Der Erfolg war gleichzeitig die Revanche für die Niederlage am Freitag in Leipzig. Bester Scorer wurde Georg Grozer mit 16 Punkten.

Bundestrainer Andrea Giani sagte zum Sieg: „Wir haben ein großartiges Match gemacht. Wir haben unglaublich stark in der Abwehr und dem Angriff agiert und wirklich alles gegeben, um das Jahr mit einem Sieg abzuschließen. Das ist uns absolut gelungen. Natürlich ist es sehr schade, wenn man sieht, dass wir jetzt nicht zur WM fliegen. Trotzdem schauen wir positiv nach vorn und werden im nächsten Jahr voll angreifen.“

Georg Grozer fügte an: „Es war ein super Spiel vor einer tollen Kulisse. Gegen den Olympiasieger zu gewinnen, ist immer ein schönes Gefühl. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, in dem große Herausforderungen auf uns warten. Wir werden Vollgas geben.“

Denis Kaliberda jubelt über den Sieg gegen Brasilien. Foto: Robert Michael/DVV
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Brasilien bezwingt DVV-Männer in Leipzig

Volleyball Magazin - Sa, 09/08/2018 - 08:17

Vize-Europameister gegen Olympiasieger, Deutschland gegen Brasilien. Es war das mit Spannung erwartete Duell, das 4.597 Zuschauer in die ARENA Leipzig lockte, die ein spektakuläres Match sahen. Am Ende musste sich das deutsche Team allerdings knapp in drei Sätzen mit 0:3 (23-25, 24-26, 25-27) geschlagen geben. Den letzten Test im Länderspielkalender 2018 bestreitet die DVV-Auswahl am Sonntag (16.00 Uhr) in der BallsportArena Dresden. Gegner ist erneut Brasilien. Das Spiel wird live auf Sportdeutschland.TV sowie dem DVV-Facebook-Kanal übertragen.

Bundestrainer Andrea Giani sagte im Anschluss: „Wir sind dicht dran und haben heute fast die gesamte Spielzeit über auf Augenhöhe mit dem Olympiasieger agiert. Die Jungs hätten einen Satzgewinn verdient gehabt, da hätten wir uns für die Leistung heute belohnen müssen. Sonntag wollen wir mehr herausholen.“

Christian Fromm fügte an: „Es ist gut zu wissen, dass wir so nah am Olympiasieger dran sind, am Ende machen wir aber noch ein paar Fehler, um die entscheidenden Punkte zu erzielen. Es war ein sehr enges Match und wir hätten auch einen Satz gewinnen können, wenn nicht sogar müssen. Trotzdem können wir auf die Leistung aufbauen und werden am Sonntag in Dresden noch einmal alles versuchen, um ein besseres Resultat zu erzielen.“

Fans feiern Volleyball-Party
Bereits am Vortag war zu merken, dass die Menschen in Leipzig richtig Lust auf Volleyball hatten. Zum öffentlichen Abschlusstraining des deutschen Teams am Donnerstag kamen 200 Fans, um im Anschluss fleißig Autogramme und Selfies mit ihren Stars zu sammeln. Am Spieltag waren es dann 4.597 Zuschauer, die eine Volleyball-Party in der ARENA Leipzig erlebten. Leider mit dem schlechteren Ausgang für Deutschland.

Deutliche Führung reicht nicht
Bundestrainer Andrea Giani startete das Spiel mit Christian Fromm, Denis Kaliberda (Außenangriff), Georg Grozer (Diagonal), Noah Baxöhler, Jakob Günthör (Mittelblock) sowie Libero Julian Zenger. Schon im ersten Satz entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, den Brasilien in der Crunchtime mit 25-23 für sich entschied. Im zweiten Durchgang deutete zunächst alles auf einen Ausgleich hin. Deutschland krallte sich mit einem Ass von Lukas Kampa die 18-14 Führung. Aus der vermeintlichen Vorentscheidung wurde aber schnell ein Boomerang, da die deutschen Spieler aufgrund einer schlechten Annahme (32%) und einem immer mehr nachlassenden Angriff (41%) die Brasilianer herankommen ließen. Nach dem Ausgleich zum 22-22 nutzten diese ihren zweiten Satzball zur 2:0-Führung (26-24).

Brasilien überzeugt im Aufschlag
Satz drei sollte fast exakt den gleichen Verlauf nehmen: Günthör nutzte eine schlechte Annahme der Brasilianer zum 14-10, Georg Grozer erhöhte mit zwei Angriffen auf 16-11 und läutete die technische Auszeit ein. Doch erneut schlug Brasilien zurück und erhöhte im Aufschlag deutlich den Druck (19-19). Im Side-Out profitierten sie von leichten Service-Fehlern auf deutscher Seite. 17 Stück waren zu viele Geschenke an diesem Tag. Im Gegenzug erzielte die brasilianische Auswahl gleich sieben Asse in drei Sätzen, wobei das letzte Ass der mit Abstand wichtigste Punkt war. Isac Santos servierte seinen Aufschlag direkt auf die Linie und ließ die Fans in Leipzig zum ersten Mal an diesem Abend verstummen (25-27).

Sonntag, Deutschland vs. Brasilien | Dresden

Die DVV-Männer im Dreierblock gegen Olympiasieger Brasilien. Foto: DVV/Sebastian Wells
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U-19-EM: Fünf-Satz-Sieg gegen Frankreich

Volleyball Magazin - Do, 09/06/2018 - 10:53

Die U-19-Nationalmannschaft (weiblich) hat ihre Chance auf das Erreichen des Halbfinals bei der Europameisterschaft gewahrt. Am Mittwoch siegte das Team von Bundestrainer Manuel Hartmann gegen Frankreich mit 3:2 (19, -20, 14, -19, 12) und liegt in der Tabelle der Vorrundengruppe B hinter Russland auf Rang zwei. Allerdings braucht sie gegen eben jene noch ungeschlagenen Russinnen im letzten Vorrundenspiel am Donnerstag in Tirana (Spielbeginn 20 Uhr) einen Sieg, um die Runde der besten Vier zu erreichen. Dritter ist bislang die Türkei, die zuvor gegen die sieglosen Französinnen ihr Punktekonto verbessern können.

Erleichterung bei den Deutschen nach dem Sieg gegen Frankreich. Foto: CEV
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Sportdeutschland.tv zeigt alle Spiele der Männer-WM

Volleyball Magazin - Mi, 09/05/2018 - 09:02

Eine wirklich gute Nachricht für Volleyball-Fans, wenn schon die deutschen Männer bei dem Highlight fehlen: Sportdeutschland.TV zeigt alle Spiele der Weltmeisterschaft der Männer in Bulgarien und Italien vom 9. bis zum 30. September live und exklusiv. Insgesamt 24 Mannschaften kämpfen um den Titel. Die Gastgeber-Länder und Titelverteidiger Polen waren automatisch teilnahmeberechtigt.

So läuft es ab:
1. Runde (Gruppe A bis D): Aus den vier Sechser-Gruppen scheiden die Fünft- und Sechstplatzieren aus. Danach geht es in vier Vierergruppen Runde weiter.

2. Runde (Gruppe E bis H):
Jeweils ein Erster, Zweiter, Dritter und Vierter spielen gegeneinander. Für die Dritt-
und Viertplatzieren ist die WM beendet. Die in der Vorrunde gewonnenen Punkte
werden übernommen.

3. Runde (Gruppe I und J):
Die vier Ersten und die beiden besten Zweiten der zweiten Runde ermitteln in zwei
Dreiergruppen vier Halbfinalisten. Für die Gruppendritten ist die WM beendet, es gibt keine Platzierungsspiele ab Platz fünf.

Halbfinals und Finale:
Der Sieger aus I trifft im Halbfinale auf den Zweiten aus J, der Sieger aus J ermittelt gegen den Zweiten aus I den weiteren Finalisten.

WM–Spielplan für die Vorrundenphase
Gruppe A – 1. Spieltag
9. September: Italien - Japan (19.30 Uhr in Rom)
12. September: Dominikanische Republik - Slowenien (17.00 Uhr in Florenz)
12. September: Belgien - Argentinien (20.30 Uhr in Florenz)

2. Spieltag
13. September: Dominikanische Republik - Japan (17.00 Uhr in Florenz)
13. September: Italien - Belgien (21.15 Uhr in Florenz)
14. September: Japan - Slowenien (17.00 Uhr in Florenz)

3. Spieltag
14. September: Argentinien - Dominikanische Republik (20.30 Uhr in Florenz)
15. September: Belgien - Slowenien (17.00 Uhr in Florenz)
15. September: Italien - Argentinien (21.15 Uhr in Florenz)

4. Spieltag
16. September: Japan - Belgien (17.00 Uhr in Florenz)
16. September: Dominikanische Republik - Italien (21.15 Uhr in Florenz)
17. September: Belgien - Dominikanische Republik (17.00 Uhr in Florenz)

5. Spieltag
17. September: Argentinien - Slowenien (20.30 Uhr in Florenz)
18. September: Japan - Argentinien (17.00 Uhr in Florenz)
18. September: Italien - Slowenien (21.15 Uhr in Florenz)

Gruppe B – 1. Spieltag
12. September: Frankreich - China  (13.00 Uhr in Ruse)
12. September: Niederlande - Kanada (16.00 Uhr in Ruse)
12. September: Brasilien - Ägypten (19.30 Uhr in Ruse)

2. Spieltag
13. September: Ägypten - Kanada (16.00 Uhr in Ruse)
13. September: Brasilien - Frankreich (19.30 Uhr in Ruse)
14. September: China - Niederlande (16.00 Uhr in Ruse)

3. Spieltag
14. September: Frankreich - Ägypten (19.30 Uhr in Ruse)
15. September: Kanada - China (16.00 Uhr in Ruse)
15. September: Niederlande - Brasilien (19.30 Uhr in Ruse)

4. Spieltag
16. September: China - Ägypten (16.00 Uhr in Ruse)
16. September: Niederlande - Frankreich (19.30 Uhr in Ruse)
17. September: Ägypten - Niederlande (16.00 Uhr in Ruse)

5. Spieltag
17. September: Brasilien - Kanada (19.30 Uhr in Ruse)
18. September: China - Brasilien (16.00 Uhr in Ruse)
18. September: Kanada - Frankreich (19.30 Uhr in Ruse)

Gruppe C – 1. Spieltag
12. September: Kamerun - Tunesien (14.00 Uhr in Bari)
12. September: Australien - Russland (17.00 Uhr in Bari)
12. September: USA - Serbien (20.30 Uhr in Bari)

2. Spieltag
13. September: Australien - USA (17.00 Uhr in Bari)
13. September: Kamerun - Serbien (20.30 Uhr in Bari)
14. September: Australien - Kamerun (17.00 Uhr in Bari)

3. Spieltag
14. September: Russland - Tunesien (20.30 Uhr in Bari)
15. September: Serbien - Tunesien (17.00 Uhr in Bari)
15. September: USA - Russland (20.30 Uhr in Bari)

4. Spieltag
16. September: Kamerun - USA (17.00 Uhr in Bari)
16. September: Serbien - Australien (20.30 Uhr in Bari)
17. September: Russland - Kamerun (17.00 Uhr in Bari)

5. Spieltag
17. September: Australien - Tunesien (20.30 Uhr in Bari)
18. September: USA - Tunesien (17.00 Uhr in Bari)
18. September: Serbien - Russland (20.30 Uhr in Bari)

Gruppe D – 1. Spieltag
9. September: Bulgarien - Finnland (19.30 Uhr in Varna)
12. September: Iran - Puerto Rico (16.00 Uhr in Varna)
12. September: Kuba - Polen (19.30 Uhr in Varna)

2. Spieltag
13. September: Puerto Rico - Polen (16.00 Uhr in Varna)
13. September: Iran - Bulgarien (19.30 Uhr in Varna)
14. September: Finnland - Kuba (16.00 Uhr in Varna)

3. Spieltag
14. September: Bulgarien - Puerto Rico (19.30 Uhr in Varna)
15. September: Kuba - Iran (16.00 Uhr in Varna)
15. September: Polen - Finnland (19.30 Uhr in Varna)

4. Spieltag
16. September: Puerto Rico - Finnland (16.00 Uhr in Varna)
16. September: Kuba - Bulgarien (19.30 Uhr in Varna)
16. September: Kuba - Puerto Rico (16.00 Uhr in Varna)

5. Spieltag
17. September: Iran - Polen (19.30 Uhr in Varna)
18. September: Finnland - Iran (16.00 Uhr in Varna)
18. September: Bulgarien - Polen (19.30 Uhr in Varna)

Halbfinale, Spiel um Platz drei und Finale:
Die Halbfinals finden am 29. September statt, das Spiel um Platz drei und das Finale am 30. September. Gespielt wird in Turin.

29. September: Halbfinale 1 (17.00 Uhr)
29. September: Halbfinale 2 (20.30 Uhr)
30. September: Spiel um Platz drei (19.00 Uhr)
30. September: Finale (20.30 Uhr)

Die WM im Internet:
volleyball.de
italy-bulgaria2018.fivb.com/en

Polen (hier mit Michal Winiarski) startet als Titelverteidiger in die WM 2018. Foto: FIVB
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U-19-EM: Zweiter Sieg für DVV-Auswahl

Volleyball Magazin - Di, 09/04/2018 - 10:17

Die U19-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft in Albanien den zweiten Sieg gefeiert und ein 3:0 (25-14, 25-17, 25-14) gegen die Slowakei eingefahren. In der Tabelle steht das deutsche Team (5 Punkte) nach drei Spieltagen auf dem 3. Platz und hat auf Platz zwei, der zur Halbfinal-Qualifikation berechtigt und den im Moment Serbien inne hat, einen Punkt Rückstand. Nach einem Tag Pause geht es am Mittwoch mit der Partie gegen Frankreich (20.00 Uhr) weiter, bevor am Donnerstag der Vorrunden-Abschluss gegen Russland ansteht. Beide Spiele können im Ergebnisticker verfolgt werden.

Ergebnisticker vs. FrankreichTabelle

Bundestrainer Manuel Hartmann sagte nach dem Sieg: „Wir haben das gestrige Spiel gleich zur Vorbereitung auf heute genutzt. Wir haben auch viele gute Szenen gezeigt, weil nicht alles schlecht war. Die Reaktion gegen die Slowakei war sehr gut. Tolle Einstellung, sehr motiviert, das war eine starke Leistung. Großes Lob an alle Spielerinnen, die den Matchplan sehr gut umgesetzt haben.”

Beste Punktesammlerin wurde Emma Cyris mit 14 Zählern und einer guten Angriffsquote von 48%. Mittelblockerin Camilla Weitzel (11 Punkte) setzte ihre starken Leistungen bei der EM ebenfalls fort, steuerte acht Angriffs-Punkte (50%) sowie drei Blockpunkte hinzu. Der Block war auch ein Element, der den Slowakinnen den Zahn zog. Gleich zwölf Mal packte Deutschland zu. Das slowakische Team wiederum wurde im Angriff nie gefährlich und kam gerade einmal auf 25%.

Über den Sieg gegen die Slowakei durften die Deutschen zurecht jubeln. Foto: CEV
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U-19-EM: Deutschland kassiert erste Niederlage

Volleyball Magazin - Mo, 09/03/2018 - 09:50

Die weibliche U19-Nationalmannschaft hat im Kampf um das EM-Halbfinale den ersten Rückschlag einstecken müssen und am zweiten Spieltag mit 1:3 (-16, 14, -19, -23) gegen Serbien verloren. Nach dem 3:2 (22, 21, -22, -23, 10) im ersten Spiel gegen die Türkei hat das deutsche Team uwei Punkte (1 Sieg, 1 Niederlage) auf dem Konto. Beste Scorerin auf deutscher Seite wurde Luisa Keller mit 15 Zählern. Nächster Gegner am Montag ist die Slowakei (15 Uhr).

Bundestrainer Manuel Hartmann sagte: „Die Serbinnen waren sehr gut auf uns eingestellt. Vor allem in den ersten drei Sätzen hatten wir große Probleme im Angriff. Serbien hat dagegen im Block ein starkes Spiel gemacht. Im letzten Satz zeigen wir unsere beste Leistung, die leider nicht für einen Sieg reicht.”

Besonders ärgerlich: Nach dem Fünf-Sstz-Erfolg am Vortag gegen die Türkei war die DVV-Auswahl auch gegen Serbien auf dem Weg in den Tie-Break. So lag man im vierten Satz, in dem das deutsche Team mit 56% erfolgreicher Angriffe ihre mit Abstand beste Leistung zeigte, schon mit 22-20 in Führung. Einfache Fehler verhinderten aber dennoch den Satzgewinn. Nur schwer in den Griff zu bekommen waren die serbischen Angreiferinnen Jovana Mirosavljevic (16 Punkte) und Sara Caric (14 Punkte), die immer wieder einen Weg vorbei am deutschen Block und der Abwehr fanden.

Deutscher Spielplan & Ergebnisse EM-Vorrunde
Deutschland vs. Türkei 3:2
Deutschland vs. Serbien 1:3
Mo, 3. September, 15.00 Uhr, Deutschland vs. Slovakei
Mi, 5. September, 20.00 Uhr, Deutschland vs. Frankreich
Do, 6. September, 20.00 Uhr, Deutschland vs. Russland

Der deutsche Kader:
Lina Alsmeier (USC Münster/FC Leschede), Lea Ambrosius (VCO Schwerin), Josepha Bock (VCO Berlin/VC Bitterfeld-Wolfen), Linda Bock (Skurios Volleys Borken), Emma Cyris (VCO Berlin/VC Bitterfeld-Wolfen), Corina Glaab (Rote Raben Vilsbiburg), Romy Jatzko (VCO Berlin/RPB Berlin), Luisa Keller (USC Münster/USC Braunschweig), Patricia Nestler (VCO Dresden), Sarah Straube (VCO Dresden), Camilla Weitzel (Dresdner SC), Emilia Weske (SC Potsdam)

Auszeit für das deutsche Team im Spiel gegen Serbien. Foto: CEV
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Beach-DM: Thole/Wickler gewinnen Zitterspiel und dürfen sich als neue Meister feiern lassen

Volleyball Magazin - So, 09/02/2018 - 15:07

Er hat es also wieder gemacht: Clemens Wickler ist Deutscher Meister, zum dritten Mal. Der Fakt, der diese Erfolgsgeschichte so besonders macht ist der, dass es dem Abwehrspieler mit drei verschiedenen Partnern gelungen ist, sich nach ganz oben zu baggern. Seinen ersten Titel holte sich das in Starnberg geborene Ausnahmetalent 2015 mit Armin Dollinger, den zweiten im vergangenen Jahr mit Tim Holler, nun ließ er bei den Meisterschaften in Timmendorfer Strand mit seinem neuen Partner Julius Thole erneut das gesamte Feld hinter sich.

Wickler hat also Geschichte geschrieben, mit drei Partnern Meister, das ist zuvor nur Andreas Scheuerpflug gelungen, der sich mit Bernhard Hoffmann, Oliver Oetke und Christoph Dieckmann in die Siegerliste des Kultevents am Ostseestrand eintrug. Natürlich macht ein solches Alleinstellungsmerkmal einen Athleten stolz, doch das ändert nichts an der Tatsache, dass sich Wickler nach Kontinuität sehnt. Dieser Wunsch sollte sich erfüllen, schließlich hat der gerade Mal 23-jährige Nationalspieler mit dem noch zwei Jahre jüngeren Blocker Thole nicht nur einen Partner an seiner Seite, der dem Duo eine glänzende sportliche Zukunft verspricht, sondern dazu verstehen sich die beiden Athleten auch noch menschlich glänzend.

Im Finale im mit 6000 Zuschauern restlos gefüllten Stadion an der Seebrücke schlugen Thole/Wickler ihre Nationalmannschafts-Kollegen Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms, mit denen sie gemeinsam am Bundesstützpunkt in Hamburg trainieren, mit 2:1 (17:21, 21:12, 17:15), mussten dabei jedoch ein hartes Stück Arbeit verrichten, um ihre Herausforderer zu bezwingen. Thole/Wickler wirkten im ersten Satz merkwürdig gehemmt und nervös, erst im zweiten Satz kamen sie besser ins Spiel: Ass von Wickler zum 5:3, Ass von Thole zum 8:4, es lief nun wesentlich besser. Doch im Tie-Break blieb es eng, am Ende wurde es dramatisch: Thole/Wickler benötigten vier Matchbälle, um das Spiel zu entscheiden, nachdem Wickler den letzten Ballwechsel auf den Boden gebracht hatte, sanken die neuen Meister erleichtert in den Sand. „Ich stand ziemlich unter Strom“, sagte der Matchwinner, „ich bin froh, dass es noch gut gegangen ist.“ Sein Partner verriet, was ihm die „Portion Extra-Motivation“ gegeben hatte. Er hatte mit seinem Gegner und WG-Partner Yannick Harms ausgemacht, „dass der Verlierer das Bad putzen muss. Das wollte ich natürlich unbedingt vermeiden.“

Platz drei ging an das neu zusammengestellte Duo Nils Ehlers und Lars Flüggen, das im kleinen Finale die Herausforderer Tim Holler und Lars Lückemeier mit 2:0 (27:25, 21:16) schlug und dabei erneut andeutete, dass in dieser Kombination eine Menge Potenzial schlummert.

Zum dritten Mal Meister: Clemens Wickler, für seinen Partner Julius Thole war es der erste Titel
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Beach-DM: Bieneck/Schneider sichern sich ihren ersten Meistertitel

Volleyball Magazin - So, 09/02/2018 - 13:46

Die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst machen in diesem Jahr Pause. Macht nichts. Die Weltranglisten-Sechsten Chantal Laboureur und Julia Sude müssen aufgrund einer Oberschenkelverletzung von Abwehrspielerin Laboureur passen. Egal. Bei den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften war das Turnier der Frauen trotzdem ein Erlebnis, weil es hierzulande noch ein weiteres herausragendes Du gibt.

Der Titel ging vollkommen verdient an das für den Hamburger SV startende Nationalteam Victoria Bienneck und Isabel Schneider, die vom ersten bis zum letzten Ballwechsel ein blitzsauberes Turnier hinlegten und keinen einzigen Satz abgaben. Im Finale waren Kim Behrens und Sandra Ittlinger chancenlos, das Ergebnis fiel mit 2:0 (21:15, 21:15) überaus deutlich aus. Mitte des ersten Satzes sorgte die überragend aufspielende Victoria Bieneck für eine Vorentscheidung, als ihr drei Blockpunkte in Folge gelangen. Danach beherrschten die Weltranglisten-Zehnten das Geschehen nach Belieben. Wie groß der Unterschied an diesem Tag war, zeigten zwei Schlüsselszenen: Beim Satzball im ersten Durchgang gelang Isabel Schneider ein As, beim Matchball schlug Sandra Ittlinger ihren Aufschlag ins Netz.

Danach war der Jubel bei den neuen Titelträgern grenzenlos. „Das ist überragend“, sagte Victoria Bieneck, „Deutscher Meister 2018 – das hört sich richtig gut an.“ Isabel Schneider blickte bereits in die Zukunft, „wir nehmen jede Menge Rückenwind mit in die Olympia-Qualifikation.“ Als Victoria Bieneck auf dem sonnenüberfluteten Center Court gefragt wurde, wie sie sich denn für diese Leistung belohne, hatte sie die passende Antwort parat: „Ein schönes Bier.“

Küsschen für die Partnerin: Während Isabel Schneider ihren Triumph herausschreit, tauscht Victoria Bieneck mit der Abwehrspielerin Zärtlichkeiten aus
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Beach-DM: Thole/Wickler souverän - Bieneck/Schneider treffen im Frauenfinale auf Behrens/Ittlinger

Volleyball Magazin - Sa, 09/01/2018 - 19:06

Clemens Wickler ist Vollprofi, da muss er Prioritäten setzen: Nachmittags um halb vier sollte der Abwehrspieler auf dem Center Court am Ostseestrand als Beachvolleyballer des Jahres geehrt werden, doch auf diesen Termin mochte sich der 23-Jährige nicht einlassen. Eine halbe Stunde vor seinem Viertelfinale bei den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften in Timmendorfer Strand befindet sich Wickler längst im Tunnel, da hat er keinen Kopf dafür, sich von 6000 Zuschauern feiern zu lassen.

Das Zeremoniell fand trotzdem statt – nach dem Spiel, das Wickler mit seinem Partner Julius Thole mit 2:0 (21:18, 21:18) gegen Sven Winter und Alexander Walkenhorst gewann. Es läuft also für den Nationalspieler, der nicht nur im heutigen Halbfinale (heute um neun Uhr gegen Nils Ehlers und Lars Flüggen) steht, sondern auch noch zum ersten Mal in seiner Karriere zum beliebtesten Beachvolleyballer des Landes gewählt wurde. Bei den Frauen feierte Chantal Laboureur, die bei den Titelkämpfen verletzt zuschauen muss, ebenfalls ihre Premiere als Beachvolleyballerin des Jahres.

Clemens Wickler und Julius Thole (21) erleben derzeit irre Wochen, die mit Abstand aufregendste Zeit ihrer noch jungen Karriere. Vor Wochen rutschten sie beim World Tour Final in Hamburg lediglich mit Hilfe einer Wild Card ins Feld der weltbesten Teams, drehten dort jedoch dann so spektakulär auf, dass sie seitdem nicht mehr nur Insidern ein Begriff sind.

„Es war das geilste Turnier meines Lebens“, sagt Wickler, „wir wussten, dass wir auch gegen Teams dieses Kalibers bestehen können. Aber dass wir das mit einer solchen Konstanz schaffen, hat uns dann schon überrascht.“ Neu war vor allem das enorme Medien- und Faninteresse, Thole/Wickler lösten in der Hansestadt einen regelrechten Boom aus. „Das war unglaublich“, sagt Blockspieler Thole, „auf mich ist in wenigen Tagen mehr eingeprasselt als in meiner ganzen Karriere zuvor.“ Besuche in der Mixed Zone, die länger dauern als das Spiel selbst, Autogrammwünsche auf den Hüten jugendlicher Besucher – das alles sind neue Erfahrungen für ein Team, das in der Welt ganz vorne mitspielen will.

Doch zunächst geht es an diesem Wochenende darum, auf nationalem Terrain Geschichte zu schreiben: Clemens Wickler kann im Frühling seiner Karriere bereits seine dritte Deutsche Meisterschaft Meister feiern – und das mit drei unterschiedlichen Partnern. Das ist in der 27-jährigen Geschichte der Titelkämpfe zuvor lediglich Andreas Scheuerpflug gelungen. Doch das interessiert Wickler allenfalls am Rande, der es nicht als „sonderlich erstrebenswert“ erachtet, „ständig die Partner zu wechseln“. Am liebsten würde er mit Thole eine Ära begründen und viele Trophäen mit ein und demselben Partner einstreichen. „Mal schauen, wie gut wir uns vertragen.“ Das breite Grinsen beider Partner dokumentiert, dass die Chemie zur Zeit ziemlich gut sein muss.

Im Turnier der Frauen stehen die Teams fest, die heute um 12.15 Uhr (live auf Pro Sieben Maxx) bestreiten. Das Nationalteam Victoria Bieneck und Isabel Schneider trifft auf Kim Behrens und Sandra Ittlinger, die im Halbfinale das Überraschungsteam Leonie Körzinger und Julia Sude mit 2:0 (21:15, 21:17) bezwangen. Sie spielen in Timmendorfer Strand nur deshalb zusammen, weil ihre Partnerinnen Kira Walkenhorst und Chantal Laboureur passen mussten. Es war reiner Zufall, dass beide Spielerinnen zusammenfanden: Am Mittwoch war Sude in Hamburg im Universitätsklinikum, wo die Verletzung ihrer Partnerin genauer untersucht wurde. Dort traf sie die am Rücken verletzte Walkenhorst, spontan entstand im Krankenhaus der Plan vom Interimsduo mit der jungen Blockspezialistin Körtzinger. Es wurde eine nicht zu erwartende Erfolgsgeschichte, der Siegeszug des Zufallsteams endete erst im Halbfinale.

Läuft für die beiden: Clemens Wickler (rechts) und Julius Thole erleben derzeit die aufregendsten Wochen ihrer Karriere
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Beach-DM: Keine Überraschung bei den Frauen - Thole/Wickler müssen kämpfen

Volleyball Magazin - Fr, 08/31/2018 - 17:35

Die Beachvolleyballer haben jetzt auch das, worüber ganz Fußball-Deutschland leidenschaftlich diskutiert: Der Video Schiedsrichter sitzt allerdings nicht irgendwo in Köln in einem Keller, sondern im Stadion am Ostseestrand, wo er die bewegten Bilder auswertet und sie dann den Fans auf der Tribüne auf einer großen Leinwand vorführt, wenn er seine Entscheidung getroffen hat.

Beim ersten Auftritt des Nationalteams Karla Borger und Margareta Kozuch auf dem Center Court gegen Lisa Arnholdt und Leonie Welsch ließen die an Position 15 eingestuften Herausforderinnen im zweiten Satz eine angebliche Netzberührung von Margareta Kozuch überprüfen und brachten sich damit selbst aus dem Konzept. Der Unparteiische benötigte Minuten, um seine Entscheidung zu treffen, in der Folgezeit verspielten Anholdt/Welsch eine komfortable Führung und verloren das Spiel mit 0:2 (15:21, 19:21). Es war ein typischer Auftritt von Borger/Kozuch, die ein enormes Potenzial haben, aber sich mit inkonstanten Auftritten oft selbst im Weg stehen.

Dennoch geht es aufwärts, was auch daran liegt, dass sich Borger/Kozuch nicht mehr in einem zermürbenden Kleinkrieg mit dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) aufreiben müssen. Der hatte dem Duo in der letzten Saison monatelang den Status als Nationalteam verweigert und es bei internationalen Turnieren nicht gemeldet. „Wir sind durch schwere Zeiten gegangen“, sagt Margareta Kozuch. Das ist zum Glück vorbei, „das Verhältnis hat sich definitiv verbessert“, betont Karla Borger: „Der neue Sportdirektor Niclas Hildebrandt macht einen richtig guten Job. Wie er kommuniziert, das ist wirklich fair.“

Was möglich ist, wenn dieses Team befreit aufspielt, zeigten Borger/Kozuch bei ihrem zweiten Auftritt. Gegen Melanie Gernert und Elena Kiesling bot das Nationalduo eine Leistung wie aus einem Guss und ließ ihren Widersacherinnen beim 2:0 (21:14, 21:13) nicht den Hauch einer Chance. Damit stehen Borger/Kozuch bereits im Viertelfinale, das am morgigen Samstag stattfindet.

Auch sonst sind die großen Überraschungen im Frauenturnier bislang ausgeblieben: Neben Borger/Kozuch stehen mit Victoria Bieneck und Isabel Schneider, Kim Behrens und Sandra Ittlinger sowie Teresa Mersmann und Cinja Tillmann, die in dieser Saison bereits sechs Turniersiege verbuchen konnten, exakt die Teams im Viertelfinale, die dort ohnehin vermutet wurden. Dort treffen sie auf die Gruppenzweiten oder -dritten, die sich im Achtelfinale durchsetzen konnten.

Bei den Männern mussten sich die an Nummer eins gesetzten Julius Thole und Clemens Wickler mächtig strecken, um sich gegen das neu zusammengestellte Team Nils Ehlers und Lars Flüggen. Die Senkrechtstarter, die sich beim World Tour Final in Hamburg mit einer Wild Card in die Weltspitze katapultiert hatten, mussten beim hart erkämpften 2:1 (21:19, 22:24, 18:16) jede Menge Gegenwehr brechen und einen Matchball abwehren, um sich zu behaupten. Während Thole/Wickler direkt ins Viertelfinale einzogen, müssen Ehlers/Flüggen den Umweg über das Achtelfinale nehmen, um ihre Chancen zu wahren.

Starker Auftritt gegen Gernert/Kiesling: Karla Borger und Margareta Kozuch
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