Volleyball-News

Wechselbörse: Jennifer Geerties bleibt in Schwerin

Volleyball Magazin - Do, 06/21/2018 - 11:34

Für viele Fans des SSC Palmberg Schwerin wird es die wichtigste und schönste Personalmeldung dieses Sommers sein: Außenangreiferin und Kapitänin Jennifer Geerties bleibt beim Deutschen Meister. Die Nationalspielerin, bereits seit 2014 an Bord, hat nach ihrer Rückkehr von der Nations League einen neuen Zweijahresvertrag unterschrieben.

„Mir geht’s gut in Schwerin. Ich habe hier super viel Spaß und Erfolg und kann auf einem Top-Niveau spielen. Warum also sollte ich weggehen?”, sagt die 24-Jährige, die mit dem SSC zwei Jahre hintereinander Meister geworden ist, dazu Vizepokalsieger und Supercup-Gewinner 2017 und viermal Drittplatzierter im Europapokal.

Dass ihr in Schwerin nach immerhin schon vier Jahren langsam die frischen Impulse für eine stetige Weiterentwicklung ausgehen könnten, befürchten weder Spielerin noch ihr Chefcoach. „Taktisch ist Jenna schon sehr, sehr gut”, so Felix Koslowski, überaus glücklich über das Bleiben seines Kapitäns. „Athletisch können wir noch mehr erreichen. Vor allem aber verändert sich Jennas Rolle im Team von Jahr zu Jahr. Sie übernimmt immer mehr Verantwortung, daran wollen wir weiterarbeiten. Außerdem entwickeln wir uns als Verein und Mannschaft ja auch immer weiter und stehen nicht still. Mehr geht immer.”

Nicht zuletzt durch die Möglichkeit, Champions League zu spielen – zum ersten Mal für Jennifer Geerties. „Das ist schon das i-Tüpfelchen”, sagt sie. Auch die erwartete „krasse Konkurrenz” auf der Außenposition mit Gréta Szákmary (HUN) und Neuzugang McKenzie Adams (USA) wird immer wieder zu neuen Höchstleistungen anspornen: „Schon allein deswegen muss man auch im Training alles geben und immer besser werden. Die Spiele mit der Nationalmannschaft zeigen mir gerade auch, wo es noch hingegen kann und dass noch nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft ist, auch wenn die Arbeit immer mehr vom Groben ins Feine geht.”

Aktuell genießt die Nationalspielerin nach dem Ende der Nations League zwei Wochen Erholung, bevor die nächste Trainingseinheit mit der Auswahl ansteht.

Lesen Sie in unserer Wechselbörse, was sich in den 1. Ligen tut.

Bleibt den Schweriner Fans treu: Jennifer Geerties. Foto: Eckhard Mai
Kategorien: Volleyball-News

Jochen Schöps beendet seine Nationalmannschafts-Karriere

Volleyball Magazin - Mi, 06/20/2018 - 09:21

Nach 318 Spielen für Deutschland ist Schluss: Diagonalangreifer Jochen Schöps hat sein Nationalmannschaftstrikot an den Nagel gehängt und wurde im Rahmen der Volleyball Nations League in Ludwigsburg unter Standing Ovations der über 2.000 Fans geehrt und verabschiedet.

„Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich während meiner Karriere begleitet und unterstützt haben“, lauteten seine ersten Worte, bevor auch ihm in diesem emotionalen Moment ein paar Tränen übers Gesicht liefen. Es folgte eine Rede von Sportdirektor und Weggefährte Christian Dünnes, der ihm ein Trikot sowie eine Collage aus seiner erfolgreichen Zeit bei der Nationalmannschaft überreichte. Den Abschluss bildete ein Video, das auf den Leinwänden in der MHP Arena abgespielt wurde und in dem alte Weggefährten, wie Simon Tischer, Marcus Popp oder Trainer-Legende Stelian Moculescu, von ihren Erfahrungen mit Schöps sprechen.

Der langjährige Kapitän der deutschen Mannschaft nahm 2008 und 2012 an den Olympischen Spielen in Peking und London teil. 2014 war er ein wichtiger Teil des Teams, das die erste deutsche WM-Medaille seit 1970 holte und Bronze gewann. Nur ein Jahr später folgte Gold bei der Premiere der European Games in Baku. Auf Vereinsebene triumphierte er 2007 mit dem VfB Friedrichshafen in der Champions League und schrammte mit dem polnischen Club Asseco Resovia Rzeszów 2015 als Zweiter nur knapp am erneuten Gewinn der Königklasse vorbei.

Schöps spielte sechs Jahre in Polen bei Rzeszów in einer der besten Ligen der Welt und wurde 2013 sowie 2015 Meister. 2015 krönte er ein überragendes Jahr mit der Auszeichnung zum Liga-MVP und spielte sich endgültig in die Herzen der Fans. Nun hat Schöps beim französischen Klub Stade Poitevin Volley einen Vertrag für die nächste Saison unterzeichnet. In seiner 15 Jahre andauernden Profikarriere ist das übrigens erst sein vierter Verein. Im Volleyball fast schon einmalig.

Ehre, wem Ehre gebührt: Die Kollegen ließen Jochen Schöps hochleben
Kategorien: Volleyball-News

Beach: Borger/Kozuch und Becker/Schröder siegen in Dresden

Volleyball Magazin - Mo, 06/18/2018 - 09:51

Die Titel beim zweiten Turnier der deutschen Beach-Tour holten sich in Dresden Karla Borger/Margareta Kozuch und Paul Becker/Jonas Schröder. Die Plätze zwei und drei gingen an Victoria Bieneck/Isabel Schneider und Kim Behrens/Sandra Ittlinger sowie Robin Sowa/Clemens Wickler und Samuel O’Dea/Daniel Wernitz. Insgesamt verfolgten 30.000 begeisterte Zuschauer an drei Tagen, das mit 25.000 Euro dotierte Turnier auf dem Altmarkt.

Innovationspartner comdirect bank zeichnete bei der Siegerehrung die schnellsten Aufschläge der Finalspiele aus: Den härtesten Aufschlag mit 64 km/h hatte bei den Frauen Karla Borger und Clemens Wickler schlug im Finale mit 84,8 km/h auf. Belohnt wurden beide Spieler mit einem Siegercheck in Höhe von 500 Euro.

Sieger in Dresden: Karla Borger, Paul Becker, Margareta Kozuch und Jonas Schröder. Foto: Hoch Zwei/Michael Kunkel
Kategorien: Volleyball-News

Nations League: DVV-Männer 0:3 gegen Russland

Volleyball Magazin - Mo, 06/18/2018 - 09:43

Die Männer-Nationalmannschaft hat eine Revanche gegen Russland für das verlorene EM-Finale 2017 verpasst und zum Abschluss der Heimspielserie in Ludwigsburg mit 0:3 (18-25, 24-26, 18-25) gegen den Europameister verloren. In der Tabelle ist das deutsche Team damit vorerst wieder auf den 10. Platz (5:7-Siege, 17 Punkte) gerutscht. Die fünf besten Teams plus Ausrichter Frankreich qualifizieren sich für die Finalrunde in Lille (4. bis 8. Juli). Weiter geht es von Freitag bis Sonntag, wenn in Teheran (Iran) das letzte Vorrunden-Wochenende gespielt wird.

In der Neuauflage des EM-Finals gegen Russland setzte Bundestrainer Andrea Giani auf bewährte Kräfte. Nach dem Sieg im Schongang gegen Argentinien kehrten Lukas Kampa, Christian Fromm und Marcus Böhme in die Mannschaft zurück, auf Außen begann David Sossenheimer.

Die spannende Anfangsphase war geprägt vom hohen Angriffsdruck beider Mannschaften, im Gleichschritt ging es bis zur Satzmitte (12:12). Dank kraftvoller Aufschläge von Egor Kliuka und einem krachenden Block Muserskiys gegen Marcus Böhme konnten sich die Russen letztendlich absetzen und den ersten Durchgang für sich entscheiden (25:18).

Der zweite Satz entwickelte sich zu einem regelrechten Krimi, in dem die Deutschen Männer stets die Nase vorne hatten. Marcus Böhme und Moritz Reichert trugen mit jeweils einem Ass zur zwischenzeitlichen 13:10-Führung bei. In der Schlussphase bewies dann der Europameister Nervenstärke, als sie zunächst zwei Satzbälle abwehrten (24:24), um in der Folge gleich den ersten Satzball zu nutzen (24:26).

Mit dem Schwung des noch gedrehten zweiten Satzes starteten die Russen in den dritten Durchgang, und spielten sich schnell eine komfortable Führung heraus. Die deutschen Angriffe fanden immer wieder ein jähes Ende in den Händen von Dimitry Muserskiy, der in dieser Phase fleißig Blockpunkte sammelte. Erst gegen Ende des Satzes fanden Kampa und Co wieder ihren Rhythmus, konnten jedoch nicht mehr aufschließen und mussten am Ende auch diesen Satz und damit das Spiel abgeben.

Eine Nummer größer: Dimitriy Muserskiy (Russland) gegen den deutschen Block. Foto: FIVB
Kategorien: Volleyball-News

Neue Vorstandscrew gewählt: Rene Hecht, Erhard Rupert und Thomas Petigk

Volleyball Magazin - Mo, 06/18/2018 - 08:53

Der Deutsche Volleyball-Verband hat auf dem Hauptausschuss in Korntal-Münchingen nach dem Rücktritt des alten Vorstandes einen neuen Vorstand gewählt hat, der ab sofort im Amt ist. Rekordnationalspieler René Hecht wurde als neuer Präsident sowie Erhard Rubert (Saarland) und Thomas Petigk (Hessen) als neue Vize-Präsidenten gewählt. Zudem bleibt VBL-Vertreter Michael Evers im Vorstand.

Nach der Wahl verfasste der neue Vorstand eine Erklärung mit folgendem Wortlaut (in Auszügen): „Wir bedauern die Entwicklung des heutigen Tages während des Hauptausschusses in Korntal-Münchingen sehr, an dessen Anfang der ehemalige Vorstand seinen Rücktritt erklärt hat.

Die jetzige Situation zeigt, dass in unserem Sport das Vertrauen fehlt. Wir werden kritisch hinterfragen, warum es überhaupt so weit kommen konnte. Wir müssen und werden diese Herausforderung gemeinsam angehen und schnellstmöglich nach Lösungen suchen, die unseren Sport und den DVV nachhaltig aufbauen – trotz dieser schwierigen Zeit. Es ist eine Ausnahmesituation und wir haben als Dachverband eine Verantwortung gegenüber unseren Athleten, Mitgliedern, Sponsoren, Ehrenamtlichen sowie unseren hauptamtlichen Mitarbeitern zu tragen.

Das DVV-Portal VOLLEYPASSION hat in den letzten Monaten für große Diskussionen innerhalb Volleyball-Deutschlands gesorgt. Wir danken dem alten Vorstand für diese Vision und unterstützen diese innovative Idee. Nachdem wir uns dazu ein vielfältiges Meinungsbild einholen konnten, sieht die Mehrheit der DVV-Mitglieder die Gebührenpflicht, in Verbindung mit dem DVV-Portal, allerdings als einen kritischen Punkt an, der in diesem Umfang derzeit nicht umzusetzen ist. Dennoch sind wir uns darüber bewusst, dass VOLLEYPASSION für unsere Ziele alternativlos ist, da die Anforderungen auf allen Ebenen steigen.

Wir wollen das Projekt so schnell wie möglich – gemeinsam mit unserer Basis – umsetzen, um die Sportart für die digitale Zukunft bestmöglich aufzustellen. Wir haben einen unglaublich attraktiven Sport, den es erfolgreich zu präsentieren und gemeinsam zu leben gilt. Nur wenn wir alle eine gemeinsame Vision vor Augen haben, werden wir die zukünftigen Anforderungen erfolgreich meistern und den Volleyballsport sowie den DVV zukunftssicher aufstellen.”

Kategorien: Volleyball-News

DVV-Vorstand komplett zurückgetreten

Volleyball Magazin - So, 06/17/2018 - 12:55

Es hat sich in den letzten Tagen angedeutet, nun ist die Nachricht amtlich: Der komplette Vorstand des Deutschen Volleyball-Verbandes unter Führung seines Präsidenten Thomas Krohne hat seinen Rücktritt erklärt. Beim Hauptausschuss des DVV in Korntal-Münchingen sollte über das Portal „Volleypassion” abgestimmt werden. Da sich aber eine deutliche Mehrheit der Landesverbände wohl gegen das Projekt entschieden hat, war eine Reaktion des Vorstandes erwartet worden. Die hat er jetzt geliefert und alle Ämter zur Verfügung gestellt: Thomas Krohne als Präsident sowie die Vorstandsmitglieder Heinz Wübbena, Klaus Bommersheim, Andreas Künkler, David Schüler und Max Günthör.

In einer vierseitigen Erklärung aller sechs Vorstandsmitglieder schildern sie ihre Beweggründe. Sie beschreiben das Portal „Volleypassion” als alternativlos, „um den Volleyball in Deutschland ein Stuck zukunftsfähiger zu machen und als moderne, attraktive Sportart auf der Höhe der Zeit zu positionieren, die die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt und neue wirtschaftliche Potenziale erschließt.”

In der seit zwei Jahren dauernden Entwicklung des Portals seien sie stets bereit gewesen, sich auch mit ernsthaften Bedenken auseinanderzusetzen. Dabei hätten sie sich „teilweise deprimierenden Diskussionen stellen mussen, die von Falschinformationen, Unverständnis und einer Verweigerungshaltung gegen jede Form von Veränderung, Innovation und Vorwärtsentwicklung geprägt waren.” Eine Abstimmung pro Portal und eine offene Diskussion sei am Ende nicht mehr möglich gewesen, weshalb der Vorstand habe lernen müssen, „dass es zu wenig Mut und zukunftsgerichtete Denkweisen in den Funktionärskreisen des Deutschen Volleyballs gibt, die Innovationen, die fur sie teilweise auch ein neues Rollenverständnis bedeuten wurden, nicht bereit sind, mitzugehen oder zumindest nur aufrichtig und offen zu diskutieren.”

Der Vorstand hat die in den letzten Wochen erlebte, teilweise komplette, Verweigerungshaltung und vorgefasste Meinungen letztlich als Ende seiner „mit viel Herzblut betriebenen Mission verstehen mussen.”

DVV-Präsident Thomas Krohne (Mitte) und die Vizepräsidenten Klaus Bommersheim (links) und David Schüler.
Kategorien: Volleyball-News

Nations League: Rückschlag für DVV-Männer – 2:3 gegen Japan

Volleyball Magazin - Sa, 06/16/2018 - 11:30

Die Männer-Nationalmannschaft hat an ihrem Heimspiel-Wochenende in Ludwigsburg in der Nations League eine 2:3 (22-25, 25-21, 15-25, 25-20, 12-15) Auftaktniederlage gegen Tabellennachbar Japan kassiert. Aufgrund der Niederlage fällt das deutsche Team in der Tabelle (14 Punkte) auf den 10. Platz zurück. Nächster Gegner in der MHP Arena ist am Samstag Argentinien (16.00 Uhr). SPORT1 überträgt live im Free-TV.

Bundestrainer Andrea Giani sagte: „Ich bin natürlich enttäuscht. Ein Sieg wäre sehr wichtig für uns gewesen. Jetzt rückt unser Ziel, das Final-Six in Lille zu erreichen, wieder etwas weiter weg. Mit Marcus Böhme auf der Diagonalposition habe ich angefangen, weil Simon Hirsch nicht jedes Spiel machen kann und wir im Moment keinen zweiten Diagonalspieler haben.”

Kapitän Lukas Kampa ergänzte: „Es ist das erwartet schwere Spiel geworden. Der Unterschied zwischen unseren Fehlern im Aufschlag und direkten Aufschlagpunkten war einfach zur groß. Das ist der Hauptgrund, warum wir verloren haben. Jetzt haben wir eine schwere Bergbesteigung vor uns, wenn wir das Final-Six noch erreichen wollen.”

So geht es weiter
Nach dem Heimspiel-Wochenende in Ludwigsburg (15. bis 17. Juni) wird die Vorrunde mit den Partien in Teheran (Iran) vom 22. bis 24. Juni gegen Bulgarien, Südkorea und den Iran abgeschlossen. Am Ende dieser Reise qualifizieren sich die besten fünf Teams und Ausrichter Frankreich für das Finale in Lille (4. bis 8. Juli).

Marcus Böhme in ungewohnter Rolle als Diagonalangreifer. Foto: FIVB
Kategorien: Volleyball-News

Pokal-Auslosung: Stuttgart erwartet Dresden in Runde eins

Volleyball Magazin - Fr, 06/15/2018 - 11:12

Bei der Bundesliga-Versammlung in Zeuthen ist die erste Runde des DVV-Pokals für die Saison 2018/2019 ausgelost worden. Und die hatte es in sich. Großes Raunen im Saal gab es bei der Auslosung der Frauen. In der ersten Runde trifft Allianz MTV Stuttgart auf den Dresdner SC. „Ein Finale in Runde eins, das macht den Reiz des Pokals aus”, sagt Dresdens Trainer Alexander Waibl und weiter: „Stuttgart hat wieder eine gute Mannschaft zusammen, aber wir fahren dort natürlich hin, um zu gewinnen. Wir wollen wieder nach Mannheim.”

Die erste Hauptrunde der Frauen im Überblick (03. und 04. November 2018):
Sieger Nordwest - Nord  vs. NawaRo StraubingSieger West-Nordost– Ladies in Black Aachen
Sieger Ost-Südost vs. USC Münster
Sieger Südwest vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen
Sieger Süd vs. SC Potsdam
VC Wiesbaden vs. Schwarz-Weiß Erfurt
SSC Palmberg Schwerin vs. Rote Raben Vilsbiburg
Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC

Die erste Hauptrunde der Männer im Überblick (03. und 04. November 2018):
Sieger Nordwest – Nord vs. SVG Lüneburg
Sieger West – Nordost vs. United Volleys Rhein-Main
Sieger Ost Südost vs. HELIOS GRIZZLYS Giesen
Sieger Südwest vs. BERLIN RECYCLING Volleys
Sieger Süd vs. TSV Herrsching
SWD powervolleys Düren  vs. HYPO TIROL AlpenVolleys Haching
TV Rottenburg vs. VfB Friedrichshafen
NETZHOPPERS SolWo Königspark KW vs. Volleyball Bisons Bühl

Das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer wird am 24. Februar 2019 in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen.

In der Mannheimer Arena werden wieder die Pokalfinals ausgetragen. Foto: Conny Kurth
Kategorien: Volleyball-News

DVV-Männer wollen in Ludwigsburg nächsten Schritt machen

Volleyball Magazin - Fr, 06/15/2018 - 09:15

Für die deutschen Männer beginnt am Freitag in Ludwigsburg das Heimturnier in der Nations League. Sechs Spieltage vor Schluss befindet sich das deutsche Team mitten im Rennen für die Qualifikation zum Final-Six Turnier in Lille (4. bis 8. Juli), für das sich die besten fünf Mannschaften sowie Ausrichter Frankreich qualifizieren. In der MHP Arena soll gegen Japan (Fr, 18 Uhr), Argentinien (Sa, 16 Uhr) und Europameister Russland (So, 15 Uhr) der nächste Schritt in Richtung Finale gemacht werden. SPORT1 überträgt alle Partien live im Free-TV.

Bundestrainer Andrea Giani sagt: „In Ludwigsburg wollen wir dreimal gewinnen und werden alles dafür geben.” Sein Zuspieler Lukas Kampa freut sich auf Ludwigsburg: „Zu Hause zu spielen ist immer ein Highlight für uns. Unser Ziel ist klar: Wir wollen dreimal gewinnen, um uns eine bessere Ausgangsposition für das letzte Wochenende im Iran und das Erreichen der Finals zu sichern. In Kanada haben wir gezeigt, dass wir auch die großen Gegner besiegen können. Wir müssen alle Partien mit genug Demut angehen, dann glaube ich an unsere Chance.”

In der Tabelle hat Deutschland (9. Platz) nach vier Siegen aus neun Spielen (insgesamt 15) 13 Punkte auf dem Konto und zwei Siege sowie zwei Punkte Rückstand auf den 6. Platz, der im Moment zur Teilnahme an der Finalrunde berechtigt. Dort stehen aktuell die Serben (6:3-Siege, 15 Punkte). Von den Gegnern in Ludwigsburg mischen noch Japan (4:5-Siege, 11 Punkte) und Russland (6:3-Siege, 19 Punkte) im Finals-Rennen mit. Argentinien (2:7-Siege, 8 Punkte) hat dagegen keine Chance mehr.

Eine Änderung im Kader
Kapitän und Zuspieler Lukas Kampa, der in der letzten Woche nicht in Kanada dabei war, ist wieder zurück im Kader und ersetzt Mario Schmidgall. Dabei geblieben sind Jan Zimmermann (Zuspiel), Simon Hirsch (Diagonal), Christian Fromm, Moritz Reichert, Ruben Schott, David Sossenheimer, Moritz Karlitzek (Außenangriff), Marcus Böhme, Tobias Krick, Jakob Günthör, Noah Baxpöhler (Mittelblock) sowie Julian Zenger und Egor Bogachev (Libero).

Nach dem Tagen in Ludwigsburg wird die Vorrunde mit den Partien in Teheran (Iran) vom 22. bis zum 24. Juni gegen Bulgarien, Südkorea und den Iran abgeschlossen. Am Ende dieser Reise qualifizieren sich die besten fünf Teams und Ausrichter Frankreich für das Finale in Lille (4. bis 8. Juli).

Alle Infos zur Volleyball Nations League

In Ludwigsburg wollen die Deutschen wieder jubeln dürfen. Foto: FIVB
Kategorien: Volleyball-News

Nations League: Zum Abschluss ein 1:3 gegen die Niederlande

Volleyball Magazin - Fr, 06/15/2018 - 09:04

Die DVV-Frauen haben sich mit einer 1:3 (21-25, 16-25, 26-24, 19-25)-Niederlage gegen die Niederlande aus der Nations League verabschiedet und den neuen Premium-Wettbewerb mit fünf Siegen aus 15 Spielen (15 Punkte) beendet. Beste Scorerin auf deutscher Seite in der Porsche Arena vor 1500 Zuschauern war Lena Stigrot mit 14 Zählern. Weiter geht es für die DVV-Auswahl in Münster (23. August) und Bremen (25. August), wo das deutsche Team erneut auf die Niederlande trifft und zwei Freundschaftsspiele für die Ende September beginnende Weltmeisterschaft in Japan bestreitet.

Bundestrainer Felix Koslowski sagte: „Die drei Spiele in Stuttgart haben die Realität widerspiegelt. Wir haben gegen drei Finalisten gespielt, das haben sie uns klar aufgezeigt. Physisch haben die Top-Teams einen Vorsprung, was man hier gesehen hat. Wir haben in der Saison viel gelernt und können an vielen Dingen, wie zum Beispiel der Schnelligkeit, im Hinblick auf die Weltmeisterschaft arbeiten.”

Top-Scorerin Lena Stigrot ergänzte: „Natürlich ist es schade, dass es nicht für mehr gereicht hat. Insgesamt haben wir in der Saison gesehen, wo wir stehen. Als Team konnte jeder seine Rolle finden, was im Hinblick auf die WM und die Vorbereitung ein wichtiger Faktor werden wird.”

Alle Infos zur Volleyball Nations League

Kimberley Drewniok kam wieder auf der Diagonalen zum Einsatz. Foto: FIVB
Kategorien: Volleyball-News

Nations League: DVV-Team weiter erfolglos – 1:3 gegen die Türkei

Volleyball Magazin - Mi, 06/13/2018 - 21:22

Die so lang ersehnten Heimspielauftritte der deutschen Frauen bei der Nations League in Stuttgart drohen zu einem Debakel zu werden. Am Mittwoch verlor das Team von Bundestrainer Felix Koslowski auch das zweite Spiel. Nach der Fünf-Satz-Niederlage am Tag zuvor gegen China kassierte die DVV-Auswahl gegen die Türkei ein 1:3 (-16, -15, 20, -18). In der Summe ist es Niederlage Nummer neun im 14. Spiel. Neben der ernüchternden Leistung der Gastgeber blieb auch die Zahl der Zuschauer erneut unter den Erwartungen. 1383 waren gegen China da und bekamen immerhin fast zweieinhalb Stunden Volleyball geboten. Zum Spiel gegen die Türkinnen kamen nur 1359 und die erlebten eine einseitige Vorstellung. Die Türkei hat sich damit sicher für das Final six im chinesischen Ninjang vom 27. Juni bis zum 1. Juli qualifiziert, an dem neben Gastgeber China auch Brasilien, die USA, die Niederlande und Serbien teilnehmen. Deutschland bleibt derweil auf Rang elf der Nations League hängen.

Koslowski musste erneut auf seine derzeit wichtigste Spielerin verzichten, da Diagonalangreiferin Louisa Lippmann von muskulären Problemen geplagt wird. Der Volleyballerin des Jahres blieb nur die Aufgabe, sich in den Satzpausen als Motivatorin für ihre Teamkolleginnen einzusetzen. Die hatten aufmunternde Worte auch mehr als nötig.

Zu Beginn des Spiels bot Koslowski auf Außen Jana Franziska Poll für Spielführerin Maren Fromm auf. Die kam erst bei 15:18 aufs Feld, dann aber für Jennifer Geerties. Gebracht hat es nichts, die Türkei spielte wesentlich kraftvoller und konsequenter und genehmigte Deutschland nur noch einen Punkt (16:25).

Im zweiten Durchgang standen zu Beginn Fromm und Geerties wieder in der ersten Sechs, doch weil die Leistung des ganzen Teams nicht besser wurde, sorgte der Bundestrainer für viele Wechsel. Kurzzeitig stand eine Sechs auf dem Feld, in der man nur Libero Lenka Dürr als erfahren bezeichnen darf. Die 27-Jährige war umgeben von Magda Gryka (Zuspiel), Lena Stigrot und Hannah Orthmann (Außenangriff), Ivana Vanjak (Mittelblock) und Anna Pogany, die als zweiter Libero die Annahme stabilisieren sollte.

Mit dem Gewinn von Satz drei, als sich die Türkinnen eine Verschnaufpause gönnten, keimte Hoffnung im deutschen Lager auf ein erneutes Fünf-Satz-Spiel auf. Aber die Phase war nur von kurzer Dauer. Mit 19:25 ging der Satz an die Gäste.

Das deutsche Team muss sich nun am Donnerstag im dritten Heimspiel und letzten Gastspiel der Nations League um Schadensbegrenzung bemühen. Gegner in der Porsche-Arena ist um 20.30 Uhr die Niederlande. Zuvor spielt die Türkei gegen China (ab 17.30 Uhr).

 

 

Abgeblockt: Jennifer Geerties scheitert am Doppelblock der Türkinnen. Foto: Conny Kurth
Kategorien: Volleyball-News

Nations League: Auftakt beim Heimspiel verloren – 2:3 gegen China

Volleyball Magazin - Di, 06/12/2018 - 21:50

Lang ist's her, dass die deutschen Frauen sich mal über einen Sieg gegen China freuen durften, den letzten gab es 2009 beim Grand Prix. Leider ist die Durststrecke immer noch nicht beendet. Beim ersten Heimspiel der Nations League in der Stuttgarter Porsche-Arena kassierte die DVV-Auswahl gegen die Chinesinnen ein 2:3 (20, 25, -17, -23, -8). Vor nur 1383 Zuschauern war es für das Team von Bundestrainer Felix Koslowski die achte Niederlage im 13. Spiel. Nur die besten fünf Teams plus Ausrichter China qualifizieren sich für das Finale der Nations League in Ninjang und aus diesem Rennen sind die Deutschen ohnehin schon lange raus.

Olympiasieger (2016) und WM-Zweiter (2014) China trat in Stuttgart nicht mit Bestbesetzung an. Trainerin Lang Ping war erst gar nicht mitangereist, zudem fehlten Top-Angreiferinnen wie Xiatong Liu und Ting Zhu sowie die Zuspielerin Nummer eins, Xia Ding. Entsprechend hatte Teammanager Andreas Vollmer beim Training am Vormittag gesagt: „Das wird ein Spiel, dass wir gewinnen sollten und können.” Doch daraus wurde nichts.

Die Gastgeber konnten allerdings auch nicht auf ihe Bestbesetzung zurückgreifen. Diagonalangreiferin Louisa Lippmann fehlte wegen muskulärer Probleme, dafür spielte Kimberly Drewniok. Die Ex-Wiesbadenerin soll ja auch künftig Lippmanns Rolle beim Meister Schwerin übernehmen, weil es die Volleyballerin des Jahres nach Florenz zieht. Drewniok machte ihre Sache lange Zeit gut, wie sich überhaupt die DVV-Auswahl phasenweise gut präsentierte. Auch klare Rückstände wie in Satz eins (5:11, 13:16) oder zwei (7:12, 14:17) konnte sie mit viel Willen und Einsatz aufholen.

Ab Durchgang drei ließ allerdings die Energie in den Reihen der Deutschen nach, der Spielfluss war nicht mehr vorhanden und China hatte leichtes Spiel, sich im Tie-Break durchzusetzen. 

Im ersten Spiel des Tages hatte die Niederlande mit 3:2 (11, 29, -16, -20, 10) gegen die Türkei gewonnen. Am Mittwoch geht es um 17.30 Uhr weiter mit dem Duell zwischen China und den Niederlanden. Ab 20.30 Uhr trifft Deutschland auf die Türkei, die inzwischen vom früheren deutschen Bundestrainer Giovanni Guidetti trainiert wird.

Lang gestreckt, umsonst gestreckt: Maren Fromm hatte nicht ihren besten Tag in Stuttgart. Foto: FIVB
Kategorien: Volleyball-News

Hartmann und Frydnes tauschen die Jobs

Volleyball Magazin - Di, 06/12/2018 - 14:17

Manuel Hartmann, seit 2016 Co-Trainer des SSC Palmberg Schwerin, hat das Angebot des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV) angenommen, Bundestrainer der Juniorinnen zu werden. Damit einher geht der Status des Cheftrainers beim Nachwuchsprojekt VC Olympia  Berlin. „Ich hatte eigentlich noch ein Jahr Vertrag in Schwerin, aber als die Chance jetzt kam, hatte man beim SSC dafür Verständnis“, sagt der 31-Jährige, der 2015 in Aachen schon einmal Cheftrainer war. „Ich freu mich darauf, Talenten bei ihrer Entwicklung zu helfen und ihnen dabei vor allem Freude und den Spaß am Profisport zu vermitteln.“ Die Arbeit als Bundestrainer hat bereits begonnen: Ende Juni steht die EM-Qualifikation der U19 an.

Manuel Hartmann übernimmt seine neuen Aufgaben von Martin Frydnes – der seinerseits zum SSC kommt. Dieses Tauschgeschäft war nicht von vornherein so angelegt, stellte sich aber schnell als Wunschlösung heraus: „Als klar war, dass Martin frei wird, war er sofort unser favorisierter Kandidat“, sagt SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard. „Mit seiner Erfahrung als Trainer, seiner akribischen Arbeit und ruhigen Art ist er eine sehr gute Ergänzung für unser Team. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Bevor Martin Frydnes 2016 die DVV-Juniorinnen übernahm, war der Norweger Co-Trainer bei den Champions-League-Clubs Wroclaw (Polen) und Lokomotiv Baku (Aserbaidschan). Schwerin kennt er bereits aus der Ära seines Landsmanns Tore Aleksandersen. „Schwerin ist eine super Stadt, in der ich mich wohlfühle, und hier wird toller Volleyball gespielt“, sagt der 30-Jährige. Ihn reizt, nach der eher universalen Ausbildung des Nachwuchses, mit den Profis wieder mehr an Details und Feinheiten arbeiten zu können. „Natürlich ist es auch eine neue Motivation, wieder oben in der Tabelle mitzukämpfen, und die Champions League ist immer spannend.“ Im August wird Frydnes in Abwesenheit von SSC-Trainer und Bundestrainer Felix Koslowski seine Arbeit mit der Saisonvorbereitung des Meisters (soweit nicht mit der Auswahl unterwegs) beginnen. Beide Trainer haben bei ihren Arbeitgebern Zweijahresverträge unterschrieben.

 

Neuer Trainer der DVV-Juniorinnen: Manuel Hartmann
Kategorien: Volleyball-News

1. Liga Männer: Trainerwechsel in Frankfurt

Volleyball Magazin - Di, 06/12/2018 - 13:56

Mit drei driten Plätzen bei Deutschen Meisterschaft und ebenso vielen Halbfinalteilnahmen in Pokalwettbewerben auf nationaler und europäischer Ebene können die United Volleys als bester Aufsteiger der Bundesliga bezeichnet werden. Den Erfolgsweg weitergehen soll nun ein neuer Mann: Anstelle von Frankfurts „Trainer des Jahres 2016“, Michael Warm, übernimmt der 58-jährige Kanadier Stelio DeRocco das sportliche Kommando bei den Volleys – für zunächst ein Jahr mit Verlängerungs-Option.

„Nach langer und eingehender Analyse haben wir uns entschieden, einen neuen Impuls zu setzen“, sagt Manager Henning Wegter. Team-Gründer Jörg Krick dankt Warm: „Die drei Jahre  seit unserer Bundesliga-Premiere waren eine unglaubliche Erfolgszeit. Das war nur möglich dank der herausragenden Arbeit von Michael Warm, der unser Konzept mitentwickelt und maßgeblich geprägt hat.“  

Dennoch sei der Wechsel nun sinnvoll: „Wir sind noch nicht so weit, einfach Jahr für Jahr in bewährter Weise weiterzumachen. Wenn wir noch höhere Ziele anstreben wollen, müssen wir auch bereit sein,  uns Veränderungen zu stellen.“ Mit DeRocco – Spitzname: „The Rock“ – konnte ein Mann mit beeindruckender Vergangenheit an den Main geholt werden. In den 80er Jahren war der gebürtige Kroate als Außenangreifer italienischer Meister und Cup-Gewinner, gewann 1987 den Europapokal der Pokalsieger. Im Anschluss an seine Spielerkarriere mit zahlreichen Auftritten für die kanadische Nationalmannschaft führte er als Trainer unter anderem das Team von Gabeca Montichiari zu zwei Pokalsiegen in Italien.

Nach der Jahrtausendwende übernahm er als Nationalcoach die Auswahlmannschaften von Australien und Kanada. Mit Tomis Constanta sicherte er sich in Rumänien zwei Meistertitel und drei Pokalsiege. Zuletzt betreute er in der  polnischen PlusLiga MKS Bedzin. „Stelio bringt als ehemaliger Weltklassespieler viel internationale Erfahrung mit“, sagt Wegter: „Eine echte Persönlichkeit mit Siegermentalität und der Fähigkeit, Teams zu formen und zu motivieren.“ 

Der Trainer sagt: „Die Investition in junge deutsche Spieler und der zukunftsorientierte Ansatz waren ausschlaggebend für meine Zusage. Wir wollen weiter oben angreifen.“  Die Nationalspieler Julian Zenger, Tobias Krick und Moritz Karlitzek hatten beim Nations-League-Turnier im kanadischen Ottawa bereits die Gelegenheit zu einem ersten Kennenlern-Treff mit ihrem neuen Chef.

Treffen mit dem neuen Chef: Die Nationalspieler Tobias Krick, Moritz Karlitzek und Julia Zenger lernten in Kanada Stelio DeRocco kennen
Kategorien: Volleyball-News

1. Liga Männer: Friedrichshafen hat einen neuen Spielmacher

Volleyball Magazin - Di, 06/12/2018 - 10:52

Es gibt einfachere Aufgaben im Leben eines Zuspielers, als in die Fußstapfen von Simon Tischer zu treten. Das weiß auch Jakub Janouch. Trainer Vital Heynen sieht das als eine der ersten Aufgaben, die er mit mit 27-jährigen Slowaken Janouch, der von Dukla Liberec kommt, bewältigen muss. „Er muss sich davon frei machen und Simon aus dem Gedächtnis streichen“, sagt er: „Das wird am Anfang natürlich schwierig. Jakub hat aber genug Erfahrung. Und diese Erfahrung brauchen wir in der kommenden Saison.“
Nicht nur Tischer zog beim VfB die Fäden, auch Janouchs Vorgänger in der tschechischen Nationalmannschaft, Lukas Tichacek, wurde am Bodensee von einem guten zu einem Weltklasse-Zuspieler. „Ich mag diese Vergleiche gar nicht so gern“, sagt Janouch: „Lukas und ich sind nur zehn Kilometer voneinander geboren. Er hat international schon so viel erreicht. Friedrichshafen ist meine erste Station im Ausland, und da freue ich mich drauf.“ Dass Janouch nach Friedrichshafen wechselt, ist kein Zufall: „Ich wollte für mein erstes Jahr im Ausland einen großen Klub.”

„Ich beobachte ihn schon seit Jahren“, sagtl Heynen: „Er wird uns definitiv weiterhelfen.“ Janouch will in Deutschland Titel gewinnen, aber auch „attraktiven Volleyball spielen, den die Zuschauer mögen“. Ende Mai heiratete Jakub Janouch seine Freundin Marketa, im August wird sein erstes Kind zur Welt kommen. Beide werden ihn bei seinem Abenteuer in Friedrichshafen begleiten.

Was sich sonst noch in den 1. Ligen tut, lesen Sie in unserer Wechselbörse.

Neuer Spielmacher in Friedrichshafen: Der Slowake Jakub Janouch
Kategorien: Volleyball-News

Die Nations League macht in Deutschland Station

Volleyball Magazin - Di, 06/12/2018 - 10:22

Die Volleyball Nations League macht Station in Deutschland, gegen Ende der Gruppenphase geht es für die Teams um das Ticket für die Endrunde. Vize-Europameister Deutschland ist vor heimischem Publikum gefordert ebenso wie das Nationalteam der Frauen. Den Auftakt machen die DVV-Frauen, die heute (live ab 20:25 Uhr auf Sport1) in Stuttgart gegen Olympiasieger China bestehen müssen, es folgen die Matches gegen die Türkei und Europameister Niederlande, die ebenfalls auf Sport1 übertragen werden. Die DVV-Männer, aktuell auf Platz neun der Nations League, starten in Ludwigsburg am Freitag live ab 17:55 Uhr gegen Japan, ehe die Partien gegen Argentinien und Russland anstehen, die ebenfalls live übertragen werden.

Die DVV-Frauen haben mit China, der Türkei und den Niederlanden äußerst reizvolle Gegner. Die Spiele sind ein wichtiger Prüfstein mit Blick auf die WM im Herbst. In der Tabelle liegen die deutschen Frauen mit fünf Siegen aus zwölf Spielen auf dem elften Platz. China ist Siebter, die Türkei Dritter und die Niederlande belegen Rang fünf. Am Ende qualifizieren sich die besten fünf Teams und Ausrichter China für das Finale in Nanjing (27. Juni bis 1. Juli).

Hochkarätigen Volleyballsport versprechen auch die Spiele der deutschen Männer, die unbedingt noch die Finalrunde erreichen wollen. Dafür genügt nach aktuellem Stand Platz sechs. Zum Abschluss des Turniers in Kanada gab es – nach zuvor drei Siegen in Folge – gegen Australien eine überraschende Niederlage. Umso engagierter dürfte das Team von Bundestrainer Andrea Giani in das Turnier in Ludwigsburg gehen. Der Rückstand auf die sechstplatzierten Serben beträgt lediglich zwei Punkte. Gegen Japan, Argentinien und Russland soll es für den Vize-Europameister in den Heimspielen eine entsprechende Punktausbeute geben, ehe zum Abschluss der Vorrunde das Turnier in Teheran folgt. Neben Gastgeber Frankreich sind in der Endrunde in Lille die fünf bestplatzierten Teams dabei.

Der Spielplan:
Dienstag, 12. Juni, 20,25 Uhr: DVV-Frauen gegen China
Mittwoch, 13. Juni, 20,25 Uhr: DVV-Frauen gegen Türkei
Donnerstag, 14. Juni, 20,25 Uhr: DVV-Frauen gegen Niederlande
Freitag, 15. Juni, 17,55 Uhr: DVV-Männer gegen Japan
Samstag, 16. Juni, 15,55 Uhr: DVV-Männer gegen Argentinien
Sonntag, 17. Juni, 14,55 Uhr: DVV-Männer gegen Russland

Reizvolle Gegner: Bundestrainer Andrea Giani und die DVV-Männer wollen beim Heimspiel glänzen
Kategorien: Volleyball-News

1. Liga Männer: Hypo Tirol verpflichtet zwei Spieler

Volleyball Magazin - Di, 06/12/2018 - 10:09

Nach dem Abgang des besten Angreifer der Alpen Volleys, Igor Grobelny, der zu Cuprum Lubin (Polen) gewechselt ist, musste ein Nachfolger gefunden werden. Mit dem 20-jährigen Russen Kirill Klets kommt ein absoluter Kracher zum Alpenclub. Kirill spielte von 2013 bis 2017 in Russland beim Topclub Lokomotiv Novosibirsk. Mit den Nachwuchsn-Nationalteams gewann er bei den Weltmeisterschaften Silber (U23) und Bronze (U21). Der 2,10 Meter lange Diagonalangreifer ist eine vielversprechende Aktie für die kommende Saison. Mit den SKV Montana wurde Kirill letztes Jahr Dritter in der bulgarischen Super Liga.

„Eigentlich“, so Manager Hannes Kronthaler, „wollte ich ja nie wieder einen Russen haben. Wir hatten in der Champions League Saison 2016/2017 den 22-jährigen Stansilaw Maslijew unter Vertrag. Dieser wurde nach einem Training des Dopings überführt. Die Entäuschung war damals riesengroß, da es ein Spieler war, mit dem wir die Gruppenphase sicherlich überstanden hätten. Ich war damals maßlos enttäuscht und habe gesagt, ich will nie mehr einen Russen im Team. Aber Kirill hat uns dann doch überzeugt."

Noch ein weiterer Spieler wechselt zu den Alpen Volleys: Der polnische Annahmespieler Pawel Halaba kommt vom tschechischen Spitzenclub Jihostroj Ceské Budejovice, mit dem er in der vergangenen Saison Platz Vier belegte. Auch er durchlief sämtliche Nationalteams in seinem Heimatland Polen. Mit ihm erhoffen sich die Tiroler mehr Stabilität in der Annahme.

Jetzt fehlen noch zwei Spieler, um den Kader komplett zu haben, der bis Anfang Juli stehen soll. „Wir sind derzeit mit zwei sehr interessanten Spielern im Gespräch”, sagt Trainer Stefan Chrtiansky.

Bei den Alpen Volleys sind sie sicher, dass sie auch in ihrer zweiten Saison in der 1. Liga Volleyballfeste feiern werden
Kategorien: Volleyball-News

Portal „Volley Passion”: Der Widerstand wächst

Volleyball Magazin - Mo, 06/11/2018 - 15:11

Der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) hat am frühen Sonntag Abend bei seinem Verbandstag in der Mensa der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster eine Entscheidung von großer Tragweite gefällt. Zur Debatte stand die Frage, ob der mitgliederstärkste Landesverband des DVV der kostenpflichtigen Einführung des Portals Volley Passion und einer Volley Card ab der Saison 2019/2020 zustimmt. Das Ergebnis war eindeutig: Von 309 Stimmen entschieden sich 256 dagegen, bei 37 Enthaltungen gab es nur 16 Ja-Stimmen.

Für den Deutschen Volleyball-Verband, der beim Hauptausschuss am kommenden Sonntag in Korntal-Münchingen über seinen Antrag abstimmen lassen will, bedeutet das eine herbe Abfuhr. Zumal zu vernehmen ist, dass sich auch andere Landesverbände wie Bayern und Württemberg gegen eine kostenpflichtige Volley Card entschieden haben sollen. Damit würden dem DVV bereits drei große Stimmenpakete fehlen. Im Frühjahr war die Einführung einer Volley Card beschlossen worden, im ersten Jahr kostenfrei. Danach sollen sich alle Aktiven künftig beim DVV registrieren und erhalten ab der Saison 2019/2020 nur noch dann eine Spiellizenz, wenn sie im Jahr zwölf Euro zahlen. Jugendliche ab 14 sollen sechs Euro zahlen.

In Münster hatten DVV-Vizepräsident David Schüler, zuständig für die Finanzen, und Erik Ackermann, Marketing-Leiter der Deutschen Volleyball Sport GmbH, den Auftrag, den WVV-Delegierten das neue Portal und die Volley Card schmackhaft zu machen. Schüler betonte die Notwendigkeit, neue Wege gehen zu müssen, um sich Spitzensport leisten zu können: „Schon 1981, als ich Kapitän der DVV-Männer war, ging es dem Verband schlecht. Heute ist das nicht anders. Ich bin angetreten, um die Situation zu verändern.” Das Portal sei die Lösung, Gelder zu akquirieren und „den DVV zum Innovationsführer werden zu lassen”. Über den Mehrwert werde „Volleyball auch für neue Partner interessant, die sich über Kontakte zu Volleyballern und hohen Reichweiten freuen”, betonte Ackermann.

Neben Schüler und Ackermann waren zuletzt auch andere Funktionäre auf Werbetour. Beim Verbandstag des saarländischen Verbandes in Saarbrücken sollte DVV-Vize Klaus Bommersheim Überzeugungsarbeit leisten, blieb aber ebenfalls erfolglos. Der neue SVV-Präsident Horst Bartsch, Nachfolger für Erhard Rubert, der nach 29 Jahren nicht mehr kandidierte, reist mit dem Auftrag zum Hauptausschuss, gegen die Einführung des kostenpflichtigen Portals zu stimmen. Bartsch sagt: „Die Initiative ist sicher interessant, aber die Bedenken der Vereine sind nicht richtig sondiert worden. Die Koppelung der Spielberechtigung an eine Volley Card ist einer der Knackpunkte.”

Ähnlich verliefen die Diskussionen in Münster, wo über die Schwierigkeiten im Alltag gesprochen wurde. So sagte ein Vertreter aus Paderborn: „Wir haben schon Probleme genug, dass die Passunterlagen ordentlich ausgefüllt werden und keine Herzchen über die i-Punkte gemalt werden. Ich würde gezwungen, einer Zwölfjährigen zu sagen, ,Du musst das jetzt machen oder Deine Eltern machen das für Dich.’ Ich wette, dass ein großer Prozentsatz gleich woanders hingeht.” Befürchtet werden Hürden, die verhindern, neue Mitglieder zu finden. Der Appell lautet: „Erschwert uns die Jugendarbeit bitte nicht noch mehr.”

Schüler machte in Münster deutlich, wie sehr der Dachverband auf neue Geldmittel angewiesen ist: „Im Leistungsbereich muss ständig gestrichen werden, Mittel für den Nachwuchs sind nicht vorhanden. Dabei wären brutale Veränderungen im Bereich Schule und Nachwuchs notwendig.” Sollte der Antrag auf Einführung eines kostenpflichtigen Portals abgeschmettert werden, muss der Vorstand andere Lösungen finden, um die fehlenden Mittel aufzutreiben.  

DVV-Vizepräsident David Schüler beim Verbandstag des WVV in Münster. Foto: WVV/Verena Gambero
Kategorien: Volleyball-News

Nations League: Dämpfer gegen Australien beim 2:3

Volleyball Magazin - So, 06/10/2018 - 22:02

Nach drei Siegen in Folge hat die Männer-Nationalmannschaft wieder ein Spiel in der Nations League verloren und musste sich in der letzten Partie in Woche drei Australien mit 2:3 (22-25, 25-18, 25-17, 18-25, 11-15) geschlagen geben. Nächster Halt ist das Heimspiel in Ludwigsburg, wo von Freitag bis Sonntag (15. bis 17. Juni) Japan, Argentinien und Europameister Russland warten. Alle Spiele werden live im Free-TV auf SPORT1 übertragen.

Damit bleibt das deutsche Team nach neun Spieltagen bei vier Siegen (13 Punkte) und hat wieder zwei Siege sowie zwei Punkte auf Platz sechs Rückstand, der im Moment zur Teilnahme an der Finalrunde in Lille (4.-8. Juli berechtigt). Für diese qualifizieren sich die besten fünf Teams und Ausrichter Frankreich.

Außenangreifer Christian Fromm sagte: ”Wir hatten eine große Chance, die drei Punkte mitzunehmen, haben uns das Spiel aber aus der Hand reißen lassen. Es waren zu viele einfache Fehler, die wir in den letzten Spielen nicht gemacht haben. Das tut natürlich weh, dass wir so aus dem Flow gerissen wurden. Wir müssen in den nächsten Spielen wieder doppelt Gas geben und zeigen, dass wir es deutlich besser können. Hier zähle ich mich ganz vorne dazu. Insgesamt war es ein gutes Wochenende, aber die Niederlage heute hat einen bitteren Beigeschmack.”

Der Ex-Berliner Paul Carroll gegen den Block von Ruben Schott und Marcus Böhme. Foto: FIVB
Kategorien: Volleyball-News

Mersmann/Tillmann siegen beim Heimspiel in Münster

Volleyball Magazin - So, 06/10/2018 - 20:37

29.000 Zuschauer erlebten einen sportlich hochklassigen Auftakt der Techniker Beach Tour 2018 und machten aus der (Beach-)Volleyball-Hochburg Münster auch eine wahre Stimmungs-Hochburg. Die Teams belohnten das Publikum mit vielen engen, spannenden Dreisatzmatches. Die ersten Titel der Saison sicherten sich beim mit 25.000 Euro dotierten Turnier Teresa Mersmann/Cinja Tillmann (USC Münster) und Bartosz Losiak/Mariusz Prudel (POL). Die Lokalmatadorinnen sorgten mit ihrem Finalsieg über die Weltranglistenzweiten und Deutschen Meisterin Chantal Laboureur/Julia Sude (MTV Stuttgart/VfB Friedrichshafen) für die größte Überraschung des Turniers. Bei den Männern verwiesen die Polen das Team Paul Becker/Jonas Schröder (Deutsche Energie Beachteam / United Volleys) auf den zweiten Platz. Die dritten Plätze erreichten Karla Borger/Margareta Kozuch (DJK TuSA 06 Düsseldorf) und Julius Thole/Clemens Wickler (ETV Hamburg).
 
Die neuen technischen Features des Tourpartners comdirect bank feierten in Münster eine erfolgreiche Premiere. Die deutsche Tour ist die einzige nationale Serie weltweit, bei der flächendeckend eine Messung der Aufschlaggeschwindigkeit, eine umfangreiche Bewegungsanalyse und das Videochallenge-System zum Einsatz kommen. Für die schnellsten Aufschläge der Finalspiele wurden Cinja Tillmann mit 77,8 km/h und Bartosz Losiak mit 85 km/h ausgezeichnet und mit jeweils 500 Euro prämiert.
 
Für Teresa Mersmann und Cinja Tillmann war es ein perfektes Wochenende. Nachdem sie ihre Gruppe am Samstag gewonnen hatten, schlugen sie im Viertelfinale die Weltranglistenelften Nina Betschart/Tanja Hüberli (SUI). Im Halbfinale besiegten sie dann mit Natalia Dubovcova/Andrea Strbova (SVK) das zweite internationale Top-Team und krönten ihre Leistung mit dem Turniersieg. Den ersten Satz des Endspiels mussten Mersmann/Tillmann zwar relativ schnell gegen Laboureur/Sude abgeben, starteten dann aber ihr Comeback. Mit der Unterstützung des Publikums erkämpften sie sich den Satzausgleich. Im umkämpften dritten Satz wehrten die Münsteranerinnen zunächst zwei Matchbälle ab, bevor sie ihren eigenen vierten Matchball zum 2:1-Erfolg (11:21, 21:19, 20:18) nutzten. „Wir hatten einige Chancen, um den Matchball zu machen, waren aber zu hektisch. Jetzt sind wir einfach glücklich, es geschafft zu haben. Unser Riesendank geht an das tolle Publikum, das uns immer lautstark unterstützt hat. Das war eine tolle Kulisse”, freute sich Cinja Tillmann.
 
Im kleinen Finale traf das Nationalteam Karla Borger/Margareta Kozuch auf die Slovakinnen Natalia Dubovcova/Andrea Strbova. Borger/Kozuch wackelten nur im zweiten Durchgang etwas, sicherten den dritten Platz aber im Entscheidungssatz (21:16, 17:21, 15:8). Damit egalisieren sie ihre Vorjahresplatzierung in Münster. Das Halbfinale verloren Borger/Kozuch gegen Laboureur/Sude mit 0:2.
 
Bartosz Losiak/Mariusz Prudel waren im Finale eine Nummer zu stark für Paul Becker/Jonas Schröder, aber so klar das Ergebnis am Ende gewesen ist, war es ein Spiel auf hohem Niveau. Die deutschen Herausforderer setzen alles daran, das polnische Weltklasseteam mit starken Aufschlägen früh unter Druck zu setzten. Losiak/Prudel ließen sich davon aber nicht von ihrer Linie abbringen und konnten mit der größeren Handlungshöhe das Finale bestimmen. „Wir haben ein sehr gutes Turnier gespielt und freuen uns über den zweiten Platz. Die Polen haben wie aus einem Guss gespielt und sind die verdienten Sieger“, sagte Paul Becker. Im kleinen Finale standen sich die Nationalteams Julius Thole/Clemens Wickler (ETV Hamburg) und Nils Ehlers/Lorenz Schümann (Hamburger SV/FT Adler Kiel) gegenüber. Das spannende Spiel nahm im dritten Satz ein unglückliches Ende für Nils Ehlers, der beim Stand von 10:8, bei der Landung nach einem Sprungaufschlag umknickte und das Spiel verletzungsbedingt aufgeben musste. So belegten Thole/Wickler, die das Halbfinale gegen Losiak/Prudel mit 1:2 verloren hatten, den dritten Platz beim Saisonauftakt der Tour. Im zweiten Halbfinale setzten sich Becker/Schröder mit 2:1 gegen Ehlers/Schümann durch.
 
Bereits am kommenden Wochenende geht es weiter in Dresden. Vom 15. bis zum 17. Juni gastiert die Tour auf dem Altmarkt.

Die Medaillengewinner beim Tour-Auftakt in Münster: Foto: Hoch Zwei/Joern Pollex
Kategorien: Volleyball-News

Seiten

sportsmediaservice.de Aggregator – Volleyball-News abonnieren